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Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen für Unternehmen weiterhin lukrativ

Solaranlagen auf dem Firmen-Dach rechnen sich. © Unsplash

Eine neue Solarstromanlage auf dem Dach lohnt sich auch 2021 für Unternehmen finanziell. Auf die künftig gute Rendite weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin.

Dabei gilt: Nutzen Handel, Gewerbe und Industrie so viel von dem günstigen Solarstrom wie möglich, steigt der Gesamtgewinn an. Neben dem Gewinn der Anlage steige zudem die Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg. Firmeneigentümer könnten so ihre Kosten besser kalkulieren.

Aktuell liegt die staatliche Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom bei mittelgroßen Dachanlagen bei rund 6 Cent pro Kilowattstunde. Rechnet man den Gewinn des Anteils des selbst verbrauchten Solarstroms dazu, kann man dennoch auf eine jährliche Rendite von über fünf Prozent kommen.

Baden-Württemberg bietet mit 440.000 Unternehmen ein großes Potenzial: Zu den meist großen Flächen auf dem Dach kommen unzählige Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten hinzu. Die Kosten für Solarstromanlagen sind in den letzten zehn Jahren rund um die Hälfte gesunken. Für eine gewerbliche Aufdachanlage fallen aktuell je nach Größe 800 bis 1.000 Euro pro Kilowatt installierte Leistung an. Der Solarstrom vom Dach kostet somit rund 6 bis 7 Cent pro Kilowattstunde bei einem Betrieb über 20 Jahre. Inklusive Wartung und mögliche Reparaturen.

Eine Einspeisevergütung ist nicht die einzige Einnahme. Da die Firmen im Regelfall einen Teil des Solarstroms selbst verbrauchen, kommen geringere Stromkosten hinzu. Zudem deckt sich der Strombedarf eines Unternehmens mit dem Solarstromangebot vom Dach: Die Module liefern vor allem von 8 bis 18 Uhr Strom. So können Firmen Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent ohne Solarstromspeicher erreichen und eine attraktive Rendite erzielen.

Kombinieren Unternehmen die Photovoltaikanlage mit einer Batterie, kann diese für das Lastmanagement genutzt werden. Zudem werden Solarstromspeicher in letzter Zeit günstiger, größere Batteriesysteme sind von rund 1.00 Euro auf 850 Euro gesunken. Ab März 2021 fördert die baden-württembergische Landesregierung den Einbau von größeren Speichern. Auch andere Bundesländer haben Förderprogramme.

Franz Pöter betont: „Vernachlässigen sollte man auch nicht den Imagegewinn.“ Unternehmen stellten mit einer Solarstromanlage unter Beweis, dass sie sich um ein klimaneutrales Wirtschaften kümmerten. Eine mittelgroße Solaranlage auf Gewerbeimmobilien mit 350 Kilowatt installierter Leistung vermeide rund 220 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Quelle: Solar Cluster Baden-Württemberg / Delia Roscher

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