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Deutschland liegt beim Ausbauzuwachs an zweiter Stelle

Photovoltaik-Markt in Europa verdoppelt sich

Der PV-Ausbau in Europa geht voran. © BSW

Der europäische Solarmarkt boomt. 2019 wurden nach Angaben des Branchenverbands Solarpower Europe Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 16,7 Gigawatt (GW) neu installiert. Das ist ein Wachstum von 104 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem 8,2 GW dazu kamen. Spitzenreiter war mit einem Zubau von 4,7 GW Spanien, Deutschland liegt mit 4 GW auf Platz zwei.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Niederlande (2,5 GW), Frankreich (1,1 GW) und Polen (784 Megawatt). Laut dem „EU Market Outlook for Solar Power 2019-2023“ wird für 2020 ein Zubau von 21 GW (plus 26 Prozent) erwartet, mit einem weiteren Anstieg in den Folgejahren bis auf 26,8 GW in 2023.

Treibende Kräfte in Spanien sind staatliche Auktionen, langfristige Direktlieferverträge (PPAs) sowie der Eigenverbrauch. Laut einem mittleren Szenario wächst der spanische PV-Markt bis zum Jahr 2023 um jährlich 34 Prozent und erreicht dann eine installierte Leistung von beinahe 26 GW. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 74 Prozent des Stromverbrauchs abdecken.

Wichtige Treiber für den Solarmarkt in Deutschland sind die Einspeisetarife für kleinere Anlagen, staatliche Ausschreibungen für Anlagen über 750 Kilowatt (kW), erste subventionsfreie große Solarparks sowie der Eigenverbrauch. Für dieses Jahr wird in einem mittleren Szenario ein PV-Wachstum in Höhe von 23 Prozent erwartet, für 2021 in Höhe von 10 Prozent. Um die Ausbauziele eines 65-prozentigen Erneuerbaren-Anteils im Strommix bis 2030 zu erreichen wäre ein jährlicher Zubau von rund 8 GW erforderlich.

Stark im Kommen ist die Photovoltaik in den Niederlanden. Für die kommenden 5 Jahre wird ein Zubau von 12,9 GW prognostiziert, das sind im Mittel 2,58 GW jährlich. Wesentliche Markttreiber sind für kleinere Anlagen das Net-Metering, für gewerbliche und Großanlagen Ausschreibungen im Rahmen des SDE+-Programms, erste PPAs (Public Private Agreements) und der Eigenverbrauch. Bis 2030 sollen mindestens 75 Prozent des Stroms erneuerbar sein.

Mit einem PV-Zubau von 1,6 GW in 2020 und mehr als 2 GW in 2021 wird in Frankreich gerechnet. Als wichtigster Markttreiber gelten Ausschreibungen für Anlagen mit mehr als 100 kW, Einspeisetarife für kleinere Anlagen sowie der Eigenverbrauch. Bis 2028 soll laut gesetzlichen Zielvorgaben eine installierte PV-Kapazität von 80 GW erreicht werden, derzeit sind rund 9 GW installiert.

Auch in Polen legt Photovoltaik kräftig zu. Für dieses Jahr wird erwartet, dass neue Anlagen mit 2,5 GW Leistung installiert werden. Staatlich unterstützt wird dies durch ein Programm zur Förderung des Eigenverbrauchs, Ausschreibungen, Steueranreize sowie zinsgünstige Kredite. Quelle: Solarpower Europe / sth

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