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Anlage soll Sektorkopplung erleichtern

E3/DC präsentiert neues Hauskraftwerk

E3/DC stellt Autarkie in den Mittelpunkt. © E3/DC

E3/DC stellt auf der Energy Storage Europe 2019 das neue Hauskraftwerk S10 E PRO in den Mittelpunkt. Damit entwickelt das Unternehmen seine Speichertechnologie in Richtung Sektorenkopplung weiter: Das Hauskraftwerk ebnet gemeinsam mit Wärmepumpe und Elektroauto den Weg zur solar-elektrischen Eigenversorgung

Es handelt sich dabei um eine Systemlösung mit integriertem Solarwechselrichter und Energiemanagement. Bei einem Stromausfall baut das dreiphasige Gerät ein eigenes Netz auf: Es versorgt das Haus aus dem Speicher und – abhängig vom Wetter – auch aus der PV-Anlage weiter mit Energie. Weil das Hauskraftwerk nicht nur Elektrogeräte über das Hausnetz bedient, sondern auch Wärmepumpen und Wallboxen zum Laden des Elektroautos gezielt ansteuern kann, erlaubt es auch Sektorkoppelung.

Das Unternehmen hat dieses Produkt für Kunden entwickelt, die große Wärmepumpen und Elektroautos nicht nur direkt aus der PV-Anlage, sondern mit Blick auf optimale Autarkiewerte auch über den Stromspeicher bedienen wollen. Es kommen nach Angaben des Herstellers besonders leistungsfähige Akkus, die hohe Entladeleistungen unterstützen, und zwar ohne Zyklenbegrenzung während der zehnjährigen Garantiezeit. Das Hauskraftwerk S10 E PRO bietet eine Entladeleistung von bis zu 12 kW, die Basiskapazität beträgt 13 kWh. Die Kapazität ist nach Kundenwunsch auf 19,5 kWh und mit externen Batterieschränken schrittweise auf bis zu 39 kWh erweiterbar.

Für den Betrieb der Wärmepumpe aus der Batterie ist nach Berechnungen von E3/DC eine Entladeleistung von 6 bis 9 kW optimal, welche die neuen Hauskraftwerke der PRO-Serie konstant liefern können. Gerade in Übergangszeiten erhöht das bei elektrisch beheizten Häusern die Unabhängigkeit von externer Stromlieferung. Die Systemtechnik stellt zudem sicher, dass die Heizung auch bei einem Stromausfall weiter in Betrieb bleibt.

Die hohe Ladeleistung und die Kapazität des Speichers unterstützen aber auch die E-Mobilität wirksam: Wenn das Fahrzeug erst nach Sonnenuntergang zuhause eintrifft, lässt sich dessen Batterie aus dem Speicher noch mit „Kraftstoff“ für den nächsten Tag nachladen – je nach Speicherdimensionierung und Fahrzeugtyp für eine Fahrstrecke von 100 km und mehr.

Eine hohe Speicherkapazität sorgt für die nötigen Reserven, um die an sehr sonnigen Tagen verfügbare Energie bevorraten und in hohem Maße selbst nutzen zu können. Wärmepumpe und Elektroauto schaffen die gewünschte und in gewissem Maße auch steuerbare Nachfrage. Auf dieser Grundlage erreichen Kunden nach Angaben von E3/DC sehr hohe Autarkiewerte von 85 Prozent im Jahresdurchschnitt. Entsprechend muss nur ein kleiner Anteil des Energiebedarfs von rund 15 Prozent aus dem Netz bezogen werden.. Quelle: E3/DC / pgl

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Kommentare (1)

  1. Detlef Steinweg
    at 30.04.2019
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe bei der Firma E3/DC GmbH eine S10 Hauskraftwerk E Pro 19,5 KWh bestellt.
    Die Auftragsbestätigung seitens E3/DC datiert auf den 8. November 2018.
    Gestern erfahre ich nun, dass der Speicher frühestens im September/Oktober 2019 ausgeliefert werden kann.
    Mein Förderantrag ist bis zum 30.6. 2019 befristet und die Sonnenreiche Zeit ist im Oktober wohl langsam beendet.
    Ich verstehe nicht, wie dieser Speicher in der Presse und im Internet so hoch gepriesen wird, wenn es doch deutliche Fertigungsprobleme gibt.
    Der Geschäftsführer schreibt u.a. „wir verzeichnen weiterhin eine kontinuierlich extrem hohe Nachfrage beim Hauskraftwerk S10 E PRO, das von einer anspruchsvollen Zielgruppe aufgrund seiner besonderen Eigenschaften als alternativlos angesehen wird.
    Sie wissen, dass uns Ihr Vertrauen in E3/DC und unsere hohe Qualität sehr wichtig ist. Deshalb möchten wir Sie darüber informieren, dass wir für die aktuelle Fertigung der S10 E PRO Serie im Rahmen der Qualitätssicherung Bauteile neu beschaffen werden. Die zuletzt gelieferte Charge dieser Bauteile genügte nicht unseren Qualitätskriterien.“

    Ihrer journalistischen Pflicht unterliegt es aus meiner Sicht auch, hier ihre Leser auf die Lieferzeiten von fast einem Jahr hinzuweisen und Alternativen aufzuzeigen. Den „alternativlos“ ist die Anlage wohl nicht.

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