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Brennstoffzellen-Forschung

Brennstoffzellen-Forschung ab 2022 in Ulm

Spatenstich des HyFaB-Gebäudes. © ZSW

Politik sieht Baden-Württemberg als führenden Standort: Die neue Forschungsfabrik für Wasserstoff und Brennstoffzellen (HyFaB) in Ulm soll ab 2022 die Technologie für den Massenmarkt tauglich machen.

„Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien gehören zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und bieten großes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg. Mit dem Spatenstich am 10. Februar 2021 hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) den entscheidenden Schritt zur Produktionsforschung für Brennstoffzellen unternommen.

Eine offene Industrieplattform für automatisierte Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren, Fabrikabnahmetests und Inbetriebnahmen von Brennstoffzellen-Stacks wird geschaffen, die darüber hinaus Fachkräfte qualifiziert und Branchenwissen generiert. HyFaB ist offen für Partner der Automobil- und Brennstoffzellen-Zulieferindustrie. Hand in Hand sollen Unternehmen beim Einstieg in die Brennstoffzellentechnologie und bei der Entwicklung von Materialien, Komponenten und Fertigungsmaschinen unterstützt werden.

Wendepunkt im Schwerlastverkehr

Umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel mithilfe von Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen sind auch für den Schwerlastverkehr immer interessanter. Immerhin ist er auf europäischen Straßen für rund 25 Prozent der CO2 -Emissionen des gesamten Verkehrssektors verantwortlich. Um die Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge um 15 Prozent abzusenken, tritt ab 2025 eine neue EU-Verordnung in Kraft. Ab 2030 verlangt diese 30 Prozent.

Neben dem ZSW ist das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg als wissenschaftlicher Partner am Projekt beteiligt. Mit 10,5 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg zum Bau der HyFaB-Forschungsfabrik bei. Die HyFaB-Gebäude mit einer Fläche von 3.300 Quadratmetern entstehen auf einem Nachbargrundstück des ZSW-Gebäudes in der Lise-Meitner-Straße 24 in Ulm.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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