Integration in zahlreiche Fensterrahmen möglich

Würth stellt Fensterfalzlüfter vor

Lüftung verschwindet im Fensterfalz. © Würth

Um Heizenergie zu sparen, schreibt die aktuelle Energie-Einsparverordnung (EnEV) vor, dass die Fassaden sowohl von grundsanierten als auch neu errichteten Gebäuden im Prinzip luft- und winddicht sein müssen. Dies ist aus energetischer Sicht sinnvoll, gleichzeitig aber für die Innenraumluftqualität problematisch.

Denn in hochwärmegedämmten Gebäuden findet kein Luftaustausch durch Gebäudeundichtigkeiten statt, was zu schlechter Raumluft und nicht selten zu Schimmelpilzbildung führt. Regelmäßige Fensterlüftung ist in den meisten Fällen kaum zu realisieren, da die Bewohner tagsüber häufig nicht zuhause sind. Auch bei niedrigen Außentemperaturen oder Außenlärmbelastung ist die Fensterlüftung nicht immer sinnvoll.

Eine Option sind Fensterfalzlüfter. Ein solches Produkt hat Würth mit dem Fensterfalzlüfter Typ A seit kurzem im Programm. Dieses kleine Bauteil kann auch nachträglich an nahezu jedem Fenstertyp angebracht werden, um über eine passive Lüftung einen verbesserten Luftaustausch zwischen innen und außen sicherzustellen.

Die Würth Fensterfalzlüfter Typ A können aufgrund ihrer kompakten Bauweise ohne großen Aufwand in nahezu allen Holz-, Kunststoff- und Aluminiumfenstern montiert werden. Da die Anbringung direkt im Fensterfalz erfolgt, sind sie bei geschlossenem Fenster nicht sichtbar – dies vermeidet optische Beeinträchtigungen. Um einen ausreichenden Lüftungseffekt zu erzielen, wird die Verwendung von zwei Lüftern pro Fenster empfohlen. Da es sich dabei um rein passive Bauteile handelt, sind sie nicht nur komplett wartungsfrei, sondern kommen auch ohne eine Energieversorgung aus. Statt dessen bringen sie den Luftaustausch immer dann in Gang, wenn zwischen Innen- und Außenluft ein ausreichender Druckunterschied herrscht.

Somit sorgen sie – eine ausreichende Anzahl vorausgesetzt – auch bei geschlossenen Fenstern für die Sicherstellung einer bestimmten Grundlüftung, die einen Feuchteschutz nach DIN 1946-6 bietet und somit einem Schimmelpilzbefall vorbeugt. Da gleichzeitig eine selbstregelnde Volumenstrombegrenzung stattfindet, wird Zuglufterscheinungen wirksam begegnet. Quelle: Würth / pgl

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