Lüftung

Keimfreie Luft in Innenräumen durch intelligente Fensterlüftung

Kettenantriebe automatisieren die freie Fensterlüftung und machen sie damit besonders effektiv. Foto: WindowMaster

Innenräume mit ausreichend frischer, keimfreier Luft zu versorgen ist aktuell ein zentrales Thema. Als besonders effektive Lösung erweisen sich in diesem Kontext Systeme zur automatisiert gesteuerten Fensterlüftung.

Eine aktuelle Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt: Die Versorgung des Gehirns mit Frischluft wirkt sich positiv auf die Gehirnstruktur und die Stimmung aus. Die Forscher nehmen an, dass sich dies auch auf die Konzentration, das Arbeitsgedächtnis und die Psyche insgesamt auswirkt. Die Lernqualität kann sich durch ein gutes Innenraumklima nachweislich um bis zu 15 Prozent verbessern. Das ist – in Bezug zur gesamten Schulzeit eines Kindes – vergleichbar mit einem ganzen Extrajahr Lernen. Umso entscheidender ist es, dass beispielsweise Klassenzimmer und Büros ausreichend mit Frischluft versorgt werden.

In diesem Zusammenhang belegt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP, dass sich Kinder vielfach in Klassenzimmern aufhalten, in denen die CO2-Konzentration über 2.000 ppm liegt. Empfohlen wird, dass die Werte größtenteils zwischen 1.000 und 1.200 ppm liegen und diese Konzentration nur für kurze Zeit überschritten werden sollte.

Vollautomatisierte Frischluftzufuhr

Auch das Max-Planck-Institut für Chemie bestätigt anhand umfangreicher Messdaten, dass insbesondere Raumlüftungskonzepte, bei denen ausreichend Frischluft in den Innenraum geführt wird, in Schulen die allgemeine Raumluftqualität fördern und zudem das Risiko einer Aerosolübertragung von Covid-19 und anderen Erkrankungen senken. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Die freie Fensterlüftung zur Verbesserung des Infektionsschutzes und der Luftqualität ist alleine oftmals nicht ausreichend und muss beispielsweise durch CO2-Sensoren abgestimmt genutzt werden. In diesem Kontext gelten ganzheitliche Lösungen, die verschiedene Sensoren direkt mit automatisierten Fensterantrieben vernetzen, als besonders effektiv, da hier die Fehleranfälligkeit des händischen Öffnens gänzlich entfällt.

WindowMaster bietet vor diesem Hintergrund das digitale Steuerungssystem NV Embedded an. Es zeichnet die Daten der Innen- und Außensensoren, die als Grundlage für die Steuerung des Raumklimas dienen, auf. Sie werden je nach Einstellung in der Cloud oder im Gebäudeleitsystem gespeichert und können in Echtzeit verfolgt werden – jederzeit und von jedem Ort aus. Dabei lassen sich die Ist- und Soll-Werte von CO2-, Regen- oder Windsensoren jederzeit beliebig anpassen und sie werden während des Betriebs dauerhaft überprüft. Weichen die Angaben voneinander ab, öffnen und schließen die Fenster geräuscharm und vollautomatisch mittels Ketten- oder Spindelantrieben in Abhängigkeit der natürlichen Gegebenheiten. So fahren die Antriebe beispielsweise bei erhöhter Windstärke oder Starkregen weniger weit aus, als bei windstillem, blauem Himmel.

Wettbewerbsvorteil nutzen

Gerade angesichts der andauernden Debatten über potenzielle Covid-19-Ansteckungsbereiche gewinnt das Thema der Frischluftversorgung von Innenräumen weiter an Bedeutung. Für Unternehmen, Einkaufszentren oder Restaurantbetriebe kann das Thema zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Denn Einrichtungen, die ein nachweislich sicheres Innenraumklima bieten und dies beispielsweise mit einem Aushang deutlich und transparent kommunizieren, schaffen Vertrauen und bieten die nötige Sicherheit, die viele Kunden angesichts der andauernden Pandemie suchen.

Quelle: WindowMaster / Delia Roscher

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Bisher keine Kommentare!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.