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Broschüre erklärt Weg zur luftdichten Gebäudehülle

Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen hat eine neue Broschüre erstellt. Anhand eines Musterbeispiels beschreibt sie sämtliche zu einem Luftdichtheitskonzept gehörenden Schritte: von der Planung der Luftdichtheitsschicht über Angebotsanfrage, Beauftragung und das gewerkeübergreifende Koordinierungsgespräch bis hin zum Überprüfen der Ausführung.

Die Broschüre richtet sich an sämtliche Baubeteiligten, für die Gebäude-Luftdichtheit relevant ist. Sie soll Planer und Architekten ebenso ansprechen wie Handwerker, Energieberater und Sachverständige. Auch Energieagenturen und Behörden sieht der Fachverband als Zielgruppe.

Ausgehend von der Sanierung eines Einfamilienhauses zeichnet die Broschüre das Entstehen einer dauerhaft luftundurchlässigen Dichtheitsebene nach. Zahlreiche Kommentare, Tipps und Hinweise helfen dabei, die im Beispielfall getroffenen Entscheidungen in den Gesamtzusammenhang einzuordnen. Hinzu kommen Bildbeispiele für richtige und falsche Ausführungen von Details sowie weitere Hintergrundinfos zur Gebäude-Luftdichtheit.

Großen Stellenwert nehmen Abbildungen von Arbeitsabfolgen und Zuständigkeiten ein: Sie machen Luftdichtheit als gewerkeübergreifende Schnittstellenaufgabe begreifbar. So zeigen Überblicksgrafiken für die bei der Mustersanierung relevanten Beispiele Dachsanierung, Fenster- und Haustürtausch sowie WC-Sanierung, wer wann und mit welcher Leistung mit der luftdichten Ebene zu tun hat. Zusätzlich bildet ein Ablaufdiagramm das Luftdichtheitskonzept insgesamt ab: Aus ihm lassen sich unter anderem Vorgehensweise und Verantwortlichkeiten in verschiedenen möglichen Konstellationen ablesen.

Mit Erscheinen der neuen Veröffentlichung stellt der FLiB die seit Herbst 2017 einzeln vertriebene Broschüre zum „Grobkonzept“ ein. Ihre Inhalte sind im „FLiB – Luftdichtheitskonzept“ aufgegangen. „Indem wir – anders als zunächst angedacht – das gesamte Luftdichtheitskonzept in nur einem Band beschreiben, wollen wir dem Missverständnis vorbeugen, das Thema sei mit dem Erstellen eines Grobkonzepts erledigt“, erklärt FLiB-Geschäftsführer Oliver Solcher. Quelle: FLiB / pgl

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