Verbraucher reagieren stark auf steigende Kosten

Wärmeverbrauch der Privathaushalte sinkt

Die Verbraucher sparen bei der Heizung. © Vaillant

Der Bedarf an Raumwärme in Haushalten ist trotz einer größeren Zahl von Haushalten und mehr Wohnfläche seit 2000 kräftig gesunken.

Für das Heizen wurden im Jahr 2009 rund 71 Prozent der gesamten Haushaltsenergie eingesetzt, so Zahlen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden. Das ist immer noch viel, aber der Energieverbrauch für Raumwärme ist in den letzten zehn Jahren deutlich zurück gegangen. Er lag im Jahr 2009 knapp 10 Prozent unter dem Niveau von 2005 und sogar mehr als 20 Prozent niedriger als im Jahr 2000.

Der Rückgang erfolgte trotz einer höheren Zahl an Haushalten und einer größeren Wohnfläche. Diese verbrauchssteigernden Faktoren wurden jedoch durch einen um 9 Prozent reduzierten Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche mehr als ausgeglichen, sagen die Statistiker. Das könne einerseits auf eine verbesserte Wärmedämmung und Heiztechnik zurück geführt werden, andererseits sei es aber auch Ergebnis von Einsparungen der Haushalte als Reaktion auf voran gegangene deutliche Preissteigerungen für Heizenergie.

Die Verbraucherpreise hatten sich zwischen 2005 und 2008 für Gas um 31,8 Prozent und für flüssige Brennstoffe um 43,8 Prozent sehr stark erhöht. bba

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