Messe Storeenergy fand in Offenburg statt

Speicher erlauben flexible Energienutzung

Mitte November fand in Offenburg die „Storeenergy“ statt. Zentrales Thema war eine effizientere Nutzung von Ressourcen. Rund 30 Kongressbeiträge boten für die Besucher Informationen zur Speichertechnologie sowie dezentraler Energieversorgung. Der nächste Kongress soll am 11. und 12. November 2020 stattfinden.

Batteriespeicher und E-Mobilität, Wärmespeicher und Sektorenkopllung bildeten der Schwerpunkt am ersten Tag der Tagung. Der zweite Kongresstag war den Erfahrungen auf Wasserstoff-, Batterie- und Großspeichern sowie der Wasserstoffnutzung gewidmet. Marius Maximini von der EEB ENERKO Energiewirtschaftliche Beratung sprach am ersten Veranstaltungstag über die Flexibilisierung der Strom- und Wärmeerzeugung durch Wärmespeicher. Sein Beitrag bot einen Überblick über Wärmespeichertechnologien für unterschiedliche Temperatur- und Leistungsbereiche und stellt Einsatzstrategien für große Wärmespeicher. Dabei wurde auf die Betriebsweise von Tagesspeichern am Beispiel Zukunftsspeicher Heidelberg genauer eingegangen. Neben weiteren Vorträgen zu Wärmespeichern sprachen am ersten Kongresstag auch verschiedene Referenten zur Batteriespeicherung. So auch Lukas Held vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der in seinem Vortrag den zellularen Ansatz eines Hybridbatteriekonzepts demonstriert hat. Deutschland hat sich mit dem Energiekonzept und dem Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung Ziele gesetzt, die langfristig die Einhaltung der Verpflichtungen des Klimaabkommens von Paris sicherstellen sollen.

Alternative Energien stehen für Zukunft

Die Power-to-Gas-Technologie mit dem Kernelement Wasser-Elektrolyse ist auf diesem Wege eine Schlüsseltechnologie, da es mit ihr gelingt, erneuerbare (Überschuss-)Energien aus dem Stromsektor in die anderen Energiesektoren zu transferieren. Im Leuchtturmprojekt Power-to-Gas Baden-Württemberg wurde im südbadischen Grenzach-Wyhlen eine Referenzanlage für strombasierten Wasserstoff geschaffen. Andreas Brinner vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) berichtet in seinem Beitrag am zweiten Kongresstag über die Projekterfahrungen.

Im Kongressblock ‚Wasserstoffspeicher‘ sprach  zudem Robert Böhm von der microEnergy GmbH Lösungskonzepte über  regionale Herausforderungen der Energiewende. Neben dem Kongressblock ‚Wasserstoffspeicher‘ und ‚Wasserstoffnutzung‘ wurden auch Schwerpunkte zu Batterie- und Großspeichern diskutiert. So zeigte Horst Münnich von der BayWa r.e. Solar Energy Systems einen Überblick über Gewerbe- und Industriespeicher und deren Multifunktionalitäten. Christian Heinrich von der Fachhochschule Münster stellte Energiespeicher im praktischen Einsatz vor. Eine Fachtagung welche mit dem Fazit endetet, dass die Klimawende zu meistern sein werde. Quelle: Storeenergy/wh

 

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