Kein Ersatz für Simulation

Richtlinie erleichtert Berechnung von Jahresarbeitszahlen

Zahl der Wärmepumpen steigt kontinuierlich. © Stiebel Eltron

Die Richtlinie VDI 4650 Blatt 1 stellt ein simples und trotzdem genaues Verfahren zur Berechnung der Jahresarbeitszahlen einer Wärmepumpenanlage vor.

Anwendungsbereich der  Richtlinie sind elektrisch angetriebene Wärmepumpenanlagen zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung in Wohngebäuden, wobei die Wärmequellen Grundwasser, Erdreich und Luft sein können. Die Richtlinie ersetzt nicht detaillierte Simulationsrechnungen, sondern gibt praktische Hinweise für benötigte Jahresarbeitszahlen.

Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe als eine entscheidende Größe für die Effizienz von Wärmepumpen muss im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) nachgewiesen werden. Um eine Förderung zu erhalten, soll die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe rechnerisch nach der Richtlinie 4650 ermittelt werden. Wärmepumpenanlagen unterschiedlicher Konzeption können so miteinander verglichen und bewertet werden.

Die neue Richtlinie richtet sich an Planer, Bauherren, Energieberater, Handwerker, Hersteller von Wärmepumpen aber auch staatliche und andere Unterstützung gewährende Institutionen.

Herausgeber der Richtlinie VDI 4650 Blatt 1 „Berechnung der Jahresarbeitszahl von Wärmepumpenanlagen - Elektrowärmepumpen zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung“ ist die VDI Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU). Die Richtlinie erscheint im März 2019 als Weißdruck und ersetzt den Weißdruck von Dezember 2016. Quelle: VDI / pgl

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