Fachhandwerker kommen besser vorbereitet zum Kunden

Panasonic erlaubt Wärmepumpen-Wartung per Cloud

Fernwartung per Cloud spart Arbeitszeit. © Panasonic

Panasonic hat über seine Aquarea Smart Cloud im ersten Schritt Endkunden ermöglicht, Luft-Wasser-Wärmepumpen mit dem Smartphone über das Internet einzustellen und Verbrauchsdaten zu kontrollieren. Mit einer Service Cloud können nun auch Fachhandwerker auf die Anlagen zugreifen und ihren Kunden Fernwartungen anbieten. Die Nutzung ist für den Handwerker und den Endkunden kostenlos.

Der Fachbetrieb kann bereits im Büro mit einem Blick auf die Startseite seiner Cloud sehen, ob und welche Probleme es mit einem Gerät gibt. Alle Installationen, auf die der Fachhandwerker Zugriff hat, sind auf der Startseite aufgelistet. Durch einen Klick – oder einen Fingertab auf dem Tablet – zeigt das System auf einer Landkarte an, wo die Anlage steht und gibt eine klare Erklärung des Fehlercodes aus. Mit einem weiteren Klick gelangt der Handwerker zu den wichtigsten Daten der Installation und sieht zudem die Service-Historie.

Bis zu 28 verschiedene Parameter, wie die Vor- und Rücklauftemperaturen oder ob die Wärmepumpe gerade bivalent arbeitet, kann er online ablesen. Auch wichtige Daten zum Verdichterbetrieb und zur aktuellen Außentemperatur findet er auf der Seite. Ein Kurven-Diagramm eröffnet dem Handwerker die Möglichkeit, den Verlauf von 73 verschiedenen Parametern des Heizsystems in einer 7-Tage-Historie zu analysieren. Dazu werden einfach auf einer Übersichtsseite die gewünschten Details ausgewählt.

Natürlich kann der Fachhandwerker nach der Auswertung der Daten alle Einstellungen des Reglers bearbeiten, als stünde er direkt vor dem Gerät. Er hat aber dank des größeren Bildschirms einen besseren Überblick. Auf diese Weise reduzieren Handwerks- und Service-Betriebe die Vor-Ort-Einsätze und sparen Fahrtkosten und Manpower ein. Vor Ort hat der Handwerker die detaillierte Fehleranalyse aus der Service Cloud zur Hand. Zudem weiß er bereits beim ersten Termin, welche Ersatzteile er mitbringen muss. Das bedeutet: weniger Zeitaufwand für den Handwerker, weniger Unannehmlichkeiten für den Endkunden und geringere Kosten für beide.

Der Aktivierungsprozess wird entweder vom Endverbraucher oder vom Installateur initiiert. Der Endkunde muss lediglich das Online-Formular für die Cloud ausfüllen. Dabei kann er auch festlegen, wie tief der Fachhandwerker in seine Wärmepumpenanlage eingreifen darf. Der Installateur bekommt dann eine E-Mail mit einem Link, über den er den Auftrag annehmen kann. Umgekehrt hat auch der Installateur die Möglichkeit, einen ähnlichen Prozess anzustoßen. Als Hardwarevoraussetzung wird lediglich das Zusatzmodul CZ-TAW1 für den LAN beziehungsweise WLAN-Anschluss der Aquarea-Wärmepumpe benötigt. Quelle: Panasonic / pgl

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