Gebläse steuern Verbrennungsluftzufuhr in Millisekunden

Neuer Heizkessel spart Abgasnachbehandlung

Im Fraunhofer IBP finden die Tests des neuen Kessels statt. © Dr. M. Aleysa/Fraunhofer IBP

Ein neuartiges Verbrennungssystem für Heizkessel, das vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP entwickelt wurde, reduziert die staub- und gasförmigen Emissionen durch eine intelligente Steuerung.

Das neu entwickelte Verbrennungssystem für Vergaserkessel ermöglicht es, kleinere Biomasse-Heizanlagen optimal zu betreiben. Scheitholz, Pellets oder Holzhackschnitzel können in allen Betriebsphasen stabil und emissionsarm verbrennen.

Die Wissenschaftler vom IBP bauten und erprobten den neuen Vergaserkessel gemeinsam mit dem Heizanlagenhersteller HDG Bavaria. Projektleiter Mohammad Aleysa vom IBP beschreibt die Funktionsweise des neuen Systems: "Im Gegensatz zu den marktüblichen Kesseln arbeitet das System mit intelligenten Reglern: Innerhalb von Millisekunden passen sich die Gebläse der Verbrennungsluftzufuhr an und gewährleisten eine gleichmäßige Verbrennung. Das bewirkt letztendlich die Emissionsminderung – und funktioniert ganz ohne Sekundärmaßnahmen."

Mit dem Low-Emission-Verbrennungssystem (LEVS) können – ohne nachgeschaltete Systeme zur Abgasbehandlung – die künftigen emissionstechnischen Anforderungen sowohl der Bundesimmissionsschutzverordnung als auch der künftigen Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG eingehalten werden, teilt das IBP mit. Außerdem steigt die Verbrennungseffizienz der Anlagen. Quelle: BINE Informationsdienst / sue

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