Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Klimaschutz- und Energieagentur BW gründet das Kompetenzzentrum Wärmewende

Kommunen bei der Wärmeplanung unterstützen

Max Peters ist der Leiter des Kompetenzzentrums Wärmewende der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. © KEA-BW

Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hat das Kompetenzzentrum Wärmewende gegründet. Mit dieser zentralen Anlaufstelle wollen sie Kommunen der Planung und Realisierung unterstützen die Gebäude bis 2050 in Baden-Württemberg klimaneutral mit Wärme zu versorgen.

In dem Zentrum fasst die Landesenergieagentur die bisherigen Kompetenzzentren Wärmenetze und Kraft-Wärme-Kopplung zusammen. Hinzu kommt die Beratung zur Kommunalen Wärmeplanung. Die KEA-BW unterstützt kommunale Akteure, Verwaltungen, öffentliche Träger, Planer, Berater, Verbände, Ministerien sowie Bürger bei der Umsetzung der Wärmewende.

„Mit dem neuen Kompetenzzentrum Wärmewende verstärken wir unser Angebot. So können wir neben der Beratung zur Kommunalen Wärmeplanung die stetig steigenden Anfragen von Kommunen und Stadtwerken zur Verknüpfung von Wärme und Strom und zu Wärmenetzen umfassend bedienen“, erklärt Max Peters das Beratungsangebot. Das Zentrum solle Anlaufstelle für die zur Wärmeplanung verpflichteten Kommunen in Baden-Württemberg sein und darüber hinaus für Kommunen, die Wärmeplanung freiwillig betreiben wollen.

Der bisherige Leiter des Kompetenzzentrums Kraft-Wärme-Kopplung, Florian Anders, wird Peters‘ Stellvertreter. Helmut Böhnisch, der zwölf Jahre lang als Leiter des Kompetenzzentrums Wärmenetze agierte, geht in den Ruhestand.

Bis zum Herbst 2020 planen Peters und sein Team, einen Leitfaden für die Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Im Oktober wird voraussichtlich die Novellierung des baden-württembergischen Klimaschutzgesetzes verabschiedet. Die verpflichtende Kommunale Wärmeplanung ist einer von acht Eckpunkten darin. Mit der Novelle des Klimaschutzgesetzes werden die 103 größten Kommunen im Land zur Wärmeleitplanung verpflichtet. Alle anderen der insgesamt 1.100 Städte und Gemeinden sollen Fördermittel für eine Kommunale Wärmeleitplanung beantragen können. Quelle: KEA BW / al

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