Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Erdgas Südwest entwickelt Lösung für optimierten BHKW-Betrieb

KI übernimmt wirtschaftliche Steuerung der KWK-Anlage

Erdgas Südwest hat mit der „KWK-Betriebsoptimierung“ in Kooperation mit der VNG und EnBW eine Lösung entwickelt, die Stadtwerken, Gemeinden und sonstigen Anlagenbetreibern den wirtschaftlich optimierten Betrieb der Anlage ermöglicht. © Erdgas Südwest

Eine automatisierte Betriebsoptimierung von Blockheizkraftwerken hat die Erdgas Südwest im Rahmen der Innovation Virtuelles Kraftwerk der EnBW entwickelt. Betreibern verspricht der lokale Energieversorger mit der „KWK-Betriebsoptimierung“ höhere Erlöse und mehr Transparenz.

Die Gemeinde Berkheim ist der erste Kunde, der die BHKW-Betriebsoptimierung von Erdgas Südwest nutzen wird. Es sollen elf kommunale BHKWs mit insgesamt 2,4 Megawatt elektrisch, Wärme- und Gasspeicher gesamtwirtschaftlich optimiert gesteuert werden. Das Ziel der Gemeinde ist ein regionales Stromangebot für Berkheim und das Umland.

"Betreiber von KWK-Anlagen steuern ihre Anlage oftmals noch wärmegeführt in Abhängigkeit des aktuellen Wärmebedarfs oder Pufferspeicherstands, also ohne Kenntnis von Strompreisen, Wärme- und Strombedarf in den nächsten Stunden. So werden zwar die Versorgungsaufgaben bewältigt, das wirtschaftliche Potenzial wird aber nicht vollständig genutzt", sagt Julian Stengel, Manager Virtuelles Kraftwerk bei Erdgas Südwest. Zwei Voraussetzungen müssen für diese Lösung erfüllt werden: Das Blockheizkraftwerk weist eine Leistung von mindestens 350 Kilowatt elektrisch auf und verfügt über Flexibilität durch einen geeigneten Speicher.

Anlage wird mit Steuerbox verbunden

Die KWK-Anlage wird für die Optimierung mit einer individuell konfigurierten Steuerbox verbunden. Dafür schätzt Erdgas Südwest zunächst das Potenzial für die KWK-Anlage ab. Die künstliche Intelligenz erstellt automatisiert individuelle Bedarfsprognosen, empfängt Preisprognosen des Energieversorgers und optimiert den Anlagenfahrplan sowie die Speichernutzung wirtschaftlich.

Steigt der Marktpreis für Strom, nimmt die Anlage ihre Arbeit auf. Erreicht der gehandelte Preis ein Tal, wird die Leistung reduziert. Damit werden Speicherkapazitäten für die Stromproduktion bei hohen Preisen frei. Erdgas Südwest übernimmt in dem Prozess die Direktvermarktung des Stroms. Wird der Strom der KWK-Anlage teilweise selbstgenutzt, kann die Eigenstromnutzung erhöht werden. Anlagenbetreibern können zudem mit der Orientierung am Strompreis ihre KWK-Anlage dann laufen lassen, wenn im Energiesystem nicht ausreichend Strom aus Sonne und Wind zur Verfügung steht. Die Technologie könne zudem Klarheit schaffen, unter welchen Bedingungen auch nach Auslaufen der EEG- oder KWKG-Förderung ein Weiterbetrieb der KWK-Anlage möglich sei, sagt Stengel. Quelle: Erdgas Südwest / al

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