Neue Technik erlaubt thermische Nutzung des ganzen Baums

HDG zeigt Hackschnitzelheizung mit Feinstaubabscheider

Ein Filter reduziert Feinstaub. © HDG

Bisher war die Verbrennung von Hackgut aus aschereichen Materialien wie Baumwipfeln oder kleinen Ästen schwierig. Mit der Feinstaubabscheider-Technik von HDG wird das einfacher. Der Feinstaubabscheider ist vollintegriert in die Hackschnitzelheizung, selbstreinigend und staatlich gefördert. 

Alle Hackgut-Qualitäten bis einschließlich der Qualität "B" können genutzt werden. Damit kann der ganze Baum genutzt werden, das senkt Brennstoffkosten. Durch die vollständige Integration im Kessel wird für den Filter nur minimal mehr Platz benötigt - im Falle der HDG Compact 40-80 nur rund fünf Zentimeter. Die elektrostatische Abscheidertechnik garantiere dauerhaft niedrige Feinstaubwerte über den gesamten Betriebszyklus - vom Anheizen bis zum Ausbrand, sagt der Hersteller.

Alle anfallenden Feinstaubpartikel werden vollautomatisch abgereinigt, gesammelt und wie die anderen Verbrennungsrückstände in den zentralen Aschenbehälter gefördert. Der neue HDG Feinstaub-Abscheider wird sowohl im Neubau als auch im Bestand durch das Förderprogramm des BAFA bezuschusst und ist damit in der Anschaffung nahezu kostenneutral. Auch die Folgekosten sind gering, denn Verschleißteile gibt es nicht und der Stromverbrauch ist minimal.

Während die Abscheidertechnik den Einsatz von schwierigen Brennstoffen ermöglicht, sorgt die ebenfalls neu entwickelte HDG Vario-Beschickung und -Austragung dafür, dass auch übergroße Hackschnitzel zuverlässig zum Kessel transportiert werden. Möglich wird dies durch die sogenannte "Cut-Connection" mit einer besonders großen, rechteckigen Öffnung im Übergang der Austragungsschnecke zur Zellenradschleuse. Überlanges Material wird hier von auswechselbaren Gegenschneiden gekürzt. Durch den gekürzten Brennstoff werden Materialverstopfungen verhindert und ein zuverlässiger Betrieb bleibt dauerhaft gewährleistet. Quelle: HDG / pgl

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