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4000 Geräte werden gefördert

Förderung für vollelektronische Durchlauferhitzer geht in die zweite Runde

Vollelektronsiche Durchlauferhitzer sparen Energie. © Stiebel Eltron

Das Förderprogramm für den Austuasch von Durchlauferhitzern geht in die zweite Runde. 4.000 weitere Geräte werden bezuschusst. Die Energieeinsparung kann bis rund 20 Prozent betragen.

Wer bei der Trinkwassererwärmung Energie sparen möchte, sollte seinen veralteten Durchlauferhitzer vorzeitig gegen ein modernes Gerät austauschen. Zwar werden jährlich etwa 500.000 elektrische Durchlauferhitzer durch neue Geräte ersetzt, oft sind diese jedoch nur kostengünstige Standarderhitzer, die letztlich kaum Energie einsparen. Deutlich effizienter arbeiten moderne Komfortmodelle mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung. Rund 20 Prozent Energie lassen sich so einsparen, ohne dass dafür das Nutzerverhalten unter der Dusche oder in der Küche geändert werden musss, argumentiert Wärme+. In dem Verband Wärme+ sind Hersteller von Druchlauferhitzern, der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) und die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung  organisiert. 

Das Förderprogramm für den Austausch alter elektrischer Durchlauferhitzer gegvollelektronische Geräte ging Anfang November 2019 in die zweite Runde. Auf Grund der hohen Nachfrage im Rahmen der ersten Förderung unterstützt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin ab sofort Haushalte wieder mit einem Pauschalbetrag von 100 Euro bei der Optimierung ihrer dezentralen Warmwasserversorgung. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Förderung läuft bis die Gerätezahl erreicht ist, maximal bis Ende 2021. Insgesamt werden 4.000 Geräte bezuschusst.

Wer sich die Förderung für den Austausch eines Altgeräts sichern möchte, muss sich vor der Installation des Gerätes auf der Website www.foerderung-durchlauferhitzer.de registrieren. Wichtig: Der Antragsteller erhält nur dann eine Förderung, wenn sein neues Gerät die Förderkriterien erfüllt. Einen Überblick über passende Geräte finden Interessierte auf der Website, ebenso gibt es dort Unterstützung bei der Handwerkersuche. Denn die Prämie wird nur gewährt, wenn der Austausch von einem Fachbetrieb durchgeführt, eine Handwerkerrechnung eingereicht und die sachgemäße Entsorgung dokumentiert wird. Der Anschluss und die eventuell erforderliche Anmeldung des neuen Durchlauferhitzers beim Energieversorger dürfen nur durch eine eingetragene Elektrofachkraft erfolgen. Quelle: Wärme+ / pgl

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