Stiftung Warentest vergleicht Stromverbrauch – auch Heizungen unter der Lupe

Ein Wechsel der Heizungspumpe zahlt sich aus

Die Unterschiede im Stromverbrauch sind enorm. © Stiftung Warentest

Wer noch immer eine alte Heizungspumpe im Keller hat, sollte sie gegen eine moderne austauschen: Die Energieersparnis ist enorm, ergab eine Auswertung der Stiftung Warentest. Selbst günstige Umwälzpumpen für nur 100 Euro schnitten im Test gut ab. Durch die gesparten Stromkosten zahlt sich die Investition oft schon in wenigen Jahren aus.

Heizungspumpen pumpen das heiße Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern und das abgekühlte Wasser wieder zurück. Standardpumpen aus den 90er Jahren drücken das Wasser dabei meist mit voller Kraft durch die Rohre und sind daher wahre Stromfresser. Moderne Hocheffizienzpumpen passen sich dem Bedarf an und benötigen nur einen Bruchteil der Energie.

Bei den Effizienzsiegern im Test fallen in einem typischen Einfamilienhaus nur noch 8 bis 9 Euro Stromkosten im Jahr an. Eine Standardpumpe aus dem Jahr 2007 benötigt mit 49 Euro pro Jahr etwa das Fünffache, Standardpumpen aus den 90ern sogar noch mehr. "Nach weniger als zehn Jahren sind dann die Kosten für die neue Pumpe wieder drin – und die Umwelt profitiert sofort", sagt Testleiter Dr. Peter Schick. Oft gehe es sogar schneller, weil viele alte, ungeregelte Modelle rund um die Uhr laufen, selbst im Sommer.

Der Test Heizungspumpen findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und ist online unter www.test.de/heizungspumpen abrufbar. Neben den klassischen Modellen sind auch Pumpen für Solaranlagen und Erdwärme im Test. Außerdem macht test den großen Heizungsvergleich: Gas, Wärmepumpe oder Holzpellets, mit Solaranlagen im System – wie hoch sind Kosten und Umweltbelastung? Quelle: Stiftung Warentest / sue

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