Visualisierung über Web-Portal und Smartphone-App

Discovergy installiert erste intelligente Gaszähler

Äußerlich unterscheidet sich der digitale Gaszähler kaum von einem herkömmlichen. © Discovergy

Im Stromsektor gelten Smart Meter als wichtige Bausteine, um Angebot und Nachfrage künftig im Gleichgewicht zu halten. Doch während es beim Strom klare Ziele zum Rollout solcher intelligenten Messsysteme gibt, hinkt die Umstellung im Bereich der Wärme hinterher. Discovergy ist einer der Messstellenbetreiber im Markt, die Zähler für den Strom- und Wärmebereich bereithalten.

"Obwohl es im Wärmesektor keine Pflicht zu intelligenten Gaszählern gibt, spüren wir gerade in diesem Sektor eine stark wachsende Nachfrage", sagt Joachim Lang, Vertriebsleiter der Aachener Discovergy. Im Strombereich hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehr als 24.000 intelligente Zähler verbaut. Sie verfügen über eine Kommunikationsschnittstelle, die eine Echtzeit-Visualisierung ermöglicht.

Jedoch: "Im Gassektor sind die Einsparpotenziale unserer Kunden wesentlich größer – umso wichtiger ist es, auch hier eine sinnvolle Visualisierung des Verbrauchs zu schaffen", sagt Lang.

Beim Blick auf andere europäische Länder fällt auf: Das Angebot für Gas Smart Meter in Deutschland ist stark ausbaufähig. Einer aktuellen Studie zufolge sind Italien und die Niederlande ähnlich wie im Strombereich die Vorreiter. Bis 2022 sollen insgesamt 62 Millionen Gas Smart Meter in Europa installiert sein. Der weltweite Markt wächst um voraussichtlich sieben Prozent pro Jahr auf ein Volumen von 2,27 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021, teilt Discovergy mit.

Seit Sommer ist das Unternehmen mit seinem Gas Smart Meter für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden auf dem Markt. Als Basis dient ein sogenannter mechanischer Balgengaszähler, der den Gasvolumenstrom per Verdrängungsmessung ermittelt – nach einem Patent aus dem Jahr 1878 von Emil Haas. Durch ein spezielles Zählwerk, das über einen Encoder verfügt wird der Zählerstand digitalisiert. Dieser Gaszähler wird mit dem Discovergy-Gateway Meteroit kombiniert – damit können Daten sicher ausgelesen und über das Web-Portal von Discovergy sowie die Smartphone-App visualisiert werden.

"Gerade Kunden wie etwa BHKW-Betreiber, Kliniken, Hotels oder Anbieter von Mieterstromlösungen, aber auch Privatkunden, die bereits Smart Meter für Strom einsetzen, haben uns immer wieder gefragt, wann der Gas Smart Meter von Discovergy kommt", sagt Vertriebsleiter Lang. "Heute sind diejenigen die Pioniere, die ihren kompletten Energieverbrauch transparent dargestellt bekommen. Und damit gezielt Kostensenkungspotenziale erschließen." Quelle: Discovergy / sue

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