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Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Emissionen sinken

CO2-Emissionen in Baden-Württemberg sanken stärker als deutschlandweit

Foto © CO2-Online

Die Emissionen der Anlagen in Deutschland sanken im Jahr 2019 insgesamt um 14 Prozent, in Baden-Württemberg sogar um knapp 20 Prozent, die Reform des Europäischen Emissionshandels zeigt deutschlandweit Wirkung.

Baden-Württemberg hat seine CO2-Emissionen bei stationären Anlagen im Jahr 2019 um knapp 20 Prozent reduziert. Das geht aus dem aktuellen Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2019 (VET-Bericht) hervor, den die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) jährlich herausbringt. Die 150 im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten stationären Anlagen in Baden-Württemberg haben 2019 etwa 20 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Seit dem Start der aktuellen Handelsperiode des EU-ETS im Jahr 2013 konnten die Gesamtemissionen somit um 29 Prozent gesenkt werden. 2013 stießen Anlagen in Baden-Württemberg noch knapp 29 Millionen Tonnen CO2 aus.

Reform des Emissionshandels zeigt Nutzen

Die rund 1.900 im Europäischen Emissionshandelssystem erfassten stationären Anlagen in Deutschland haben laut Angaben der DEHSt 2019 etwa 363 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Anteil Baden-Württembergs an den deutschen Gesamtemissionen im Jahr 2019 betrug 5,6 Prozent.

Die Emissionen aller am EU-ETS teilnehmenden Anlagen in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie Island, Liechtenstein und Norwegen sanken 2019 ebenfalls, jedoch in geringerem Maße als in Deutschland. Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen sie um neun Prozent zurück und beliefen sich auf rund 1,53 Milliarden Tonnen CO2.

Der starke Rückgang der Emissionen in Deutschland und Europa ist auch auf die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels zurückzuführen. Diese zeigt jetzt Wirkung. Der stark gestiegene Preis für CO2-Zertifikate hat insbesondere in der Energiewirtschaft zu einem deutlichen Rückgang der Emissionen geführt.

Der Europäische Emissionshandel (EU ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument zur Reduktion der CO2-Emissionen (genau genommen der CO2-Äquivalente) in der Europäischen Union. Der EU ETS wurde 2005 eingeführt und umfasst Energieanlagen, Anlagen in der energieintensiven Industrie sowie seit 2012 auch den innereuropäischen Luftverkehr.

Quelle: CO2-Online/wh

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