Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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BEG

Clevere Kombi ermöglicht mehr Fördermittel vom Staat

Bei Erwerb eines Dachses in Kombination mit erneuerbaren Wärmeerzeugern können mehr Fördermittel vom Staat bezogen werden. Foto: SenerTec

Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) haben sich die Förderbedingungen vereinfacht: Seit dem 1. Juli können Bauherren und Modernisierende den Dachs von SenerTec mit erneuerbaren Wärmeerzeugern kombinieren und so mehr Fördermittel vom Staat beziehen.

„Durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude eröffnen sich neue Chancen für den Dachs“, sagt Hagen Fuhl, Prokurist und Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei SenerTec. „Richtig projektiert, lassen sich die Vorgaben mit unseren Anlagen zuverlässig erfüllen. Damit profitieren Bauherren und Modernisierer*innen beim Einbau von den neuen attraktiven Förderkonditionen und langfristig von den bewährten Vorteilen der KWK-Technologie.“

Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien haben sich durch die neue Fördersystematik deutlich vereinfacht. Es gibt mit dem BEG nur noch einen Antrag für alle Förderangebote: Dabei können die Bauherren und Modernisierer zwischen direkten Zuschüssen und zinsverbilligten Förderkrediten mit Tilgungszuschuss wählen. Zudem wurden mit der EE- und der NH-Klasse zwei neue attraktive Förderstufen eingeführt.

Der Dachs von SenerTec als Einzelmaßnahme

Der Dachs wurde als Hybridlösung mit ins Förderprogramm aufgenommen. Wer die KWK-Anlage mit einer Solarthermieanlage, einer Wärmepumpe oder einer Biomasseheizung kombiniert, kann über die BEG Einzelmaßnahmenförderung einen Investitionszuschuss von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten in Anspruch nehmen. Wird durch die neue Heizlösung eine alte Heizölanlage ausgetauscht, sind sogar bis zu 40 Prozent Zuschuss möglich.

Bei Neubaumaßnahmen und Komplettsanierungen ermöglicht es der Dachs, in puncto Primärenergiebedarf die Anforderungen an die Effizienzgebäudestandards zu erreichen. Um dabei 55 Prozent der Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien abzudecken, reicht beispielsweise der Einsatz von anteiligem Biomethan im Dachs aus. Dabei lässt sich das Gasgemisch nur beim Einsatz von KWK-Technologie, nicht aber in klassischen Erdgasheizungen anrechnen. Ein klarer Vorteil für den Dachs: Wer in der Förderung die neue EE-Klasse erreicht, kann sich beim Fördersatz für Neubauten weitere 2,5 Prozentpunkte und bei Sanierungen weitere fünf Prozentpunkte sichern. Wer seinen Dachs mit 100 Prozent Biomethan betreibt, kann sogar den Effizienzhaus-Standard 40 Plus erfüllen, der unter anderem die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und dessen Speicherung voraussetzt.

Ein weiteres gefördertes Einsatzgebiet des Dachs ist der Betrieb eines nicht öffentlichen Wärmenetzes, das mehrere Häuser versorgt. Durch eine anteilige Biomethan-Nutzung lässt sich die Anforderung erfüllen, dass das Netz zu mindestens einem Viertel mit erneuerbaren Energien gespeist wird, was eine Förderung über das BEG möglich macht.

Quelle: SenerTec / Delia Roscher

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