"Keine Stigmatisierung von Gas"

CDU will Aus für fossile Heizungen verhindern

Auch reine Gasheizungen sollen nach dem Willen der CDU nach 2020 förderfähig sein. © Buderus

Energiepolitiker der CDU fordern in einem Brief an Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, sich vom Aus der Förderung für neue rein fossile Heizungen ab 2020 wieder zu verabschieden.

In einem Brief fordern sechs Abgeordnete der CDU, darunter der energiepolitische Sprecher der CDU Thomas Bareiß und Joachim Pfeiffer, Sprecher des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, die Ministerin auf, ihre Förderstrategie zu überdenken.

Die Austauschstrategie ist im Bereich der fossilen Heizungen relativ moderat. Weder gibt es einen Austauschzwang bis zu einem bestimmten Zeitpunkt für bestehende alte Heizungen noch wird die Förderung von Heizungen auf Basis von Öl und Gas komplett eingestellt. Vorgesehen ist lediglich, dass ab 2020 nur noch solche neuen fossilen Brennwertheizungen gefördert werden, die auch erneuerbare Energien nutzen. Wer also seine Heizung mit einer Wärmepumpe, Pellets oder Solarthermie kombiniert, bekommt auch nach 2020 Geld, wenn er "nur" die Heizung tauscht, aber bei Gas und Öl als wichtigstem Energieträger bleibt.

Das ist den Abgeordneten zu wenig. Sie möchten, dass auch der Tausch hin zu effizienteren Geräten weiter mit Fördermitteln belohnt wird. Ein Auslaufen der Förderung bremse die Sanierungsrate aus, außerdem werde "Gas als vergleichsweise klimafreundlicher fossiler Energieträger stigmatisiert", so die Abgeordneten weiter. pgl

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