Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Fußbodentemperierung

Angenehme Temperaturen im Bad

Morgens in ein warmes Bad – mit einer Fußbodentemperierung kein Problem. Foto: Wärme+/Devi

Eine Fußbodentemperierung im Bad sorgt schon in den frühen Morgenstunden für eine angenehme und gleichmäßige Wärme von unten.

Bei sinkender Außentemperatur sorgt der morgendliche Gang ins Bad durchaus für Gänsehaut. „Um morgens im Bad wohlig-warme Temperaturen zu erreichen, könnte man in der Nacht die Heizkörper aufgedreht lassen, unter Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekten ist dies aber nicht zu empfehlen“, erläutert Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+. Eine gute Lösung sei hingegen eine Fußbodentemperierung im Bad. Sie sorge für angenehme und gleichmäßige Wärme von unten und verursacht für wenig Staubaufwirbelungen – ein Segen für Allergiker*innen.

Außerdem gibt es keine störenden Heizkörper mehr an den Wänden, was vor allem in kleinen Bädern zusätzliche Stell- oder Ablagefläche bietet. Die Strahlungswärme einer Fußbodentemperierung wird gleichmäßig an den Raum abgegeben und wirkt über die Füße direkt auf den Körper, daher wird sie als besonders angenehm empfunden. Selbst in der Dusche ist es dank einfach einzubauenden Systemen für Feuchtbereiche auf Anhieb wohlig warm.

Warme Füße dank Zeitschaltuhr

Eine elektrische Fußbodentemperierung kann ohne großen Aufwand auch nachträglich unter die Fliesen sowie nahezu jeden anderen Bodenbelag verlegt werden. Im Badezimmer sorgt sie als effiziente Zusatzheizung an kühlen Tagen für Wohlfühlwärme, ohne dass die zentrale Heizung eingeschaltet werden muss. Gesteuert wird das elektrische System gradgenau über eine elektronische Temperaturregelung. Eine integrierte Zeitschaltuhr sorgt dafür, dass die Fliesen morgens schön vorgewärmt sind, wenn das erste Familienmitglied das Bad betritt.

Bei gleichzeitigem Wasserverbrauch am Waschbecken und unter der Dusche, wird das Wasser unter der Brause schnell mal kalt. Das passiert nicht, wenn elektronische Durchlauferhitzer im Einsatz sind. Sie liefern an jeder Entnahmestelle gradgenau warmes Wasser in ausreichender Menge ohne plötzlichen Temperaturabfall. „Bei einigen Geräten kann zudem jedes Familienmitglied seine bevorzugte Duschtemperatur hinterlegen und einfach per Knopfdruck aktivieren – für Kalt- wie Warmduscher ein Wohlfühlstart in den Tag“, sagt Michael Muerköster. Viele Modelle sind außerdem mit umfangreichen Spezialeinstellungen wie einem Eco-Programm ausgestattet oder verfügen sogar über WLAN und Internetradio. Die Bedienung erfolgt über ein Display direkt am Gerät, per Fernbedienung oder ganz bequem via Smartphone-App. Über die Monitoringfunktion behalten alle Nutzer*innen ihre Verbrauchsdaten und damit die Kosten für den Warmwasserverbrauch jederzeit im Blick.

Dezentrale Durchlauferhitzer vermeiden Wärme- und Wasserverluste

Neben ihrer Komfortvorteile bieten elektronische Durchlauferhitzer auch noch ein echtes Energiesparpotenzial. Warmes Wasser ist neben der Heizung einer der größten Energieverbrauchsposten im Haushalt. Da macht es viel aus, wenn es möglichst energieeffizient erwärmt wird. Durchlauferhitzer arbeiten dezentral, das heißt, sie erhitzen das Wasser erst dort, wo es gebraucht wird. Lange Leitungswege und kostspielige Wärme- und Wasserverluste wie bei zentralen Systemen, die das Wasser ständig auf Temperatur halten und im Haus zirkulieren lassen, fallen weg.

Wer schon einen Durchlauferhitzer im Haus hat, der in die Jahre gekommen ist, kann sich für den Austausch des alten Geräts gegen ein effizienteres Modell Fördergelder sichern. Noch bis Ende 2021 wird der Austausch von der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) mit einem Zuschuss von 100 Euro unterstützt.

Quelle: Wärme+ / Delia Roscher

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