Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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80 Prozent der Bauherren entscheiden sich für Gas

Absatz von Gasheizungen ist fünf Prozent gestiegen

Gas-Brennwertheizungen sind gefragt. © S. Ehlerding / enbausa.de

Gasheizungen waren 2019 erneut die erste Wahl bei Bauherren und Modernisierern – fast 80 Prozent haben sich für dafür entschieden. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 748.000 neue Wärmeerzeuger installiert. Dabei setzen immer mehr Deutsche auf Gasheizungen. Der Absatz von Wärmerzeugern mit Gas-Brennwerttechnik ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent angestiegen und erreichte somit ein neues Rekordhoch.

Besonders im Gebäudebestand liegt großes Klimaschutzpotenzial, denn deutsche Heizungen sind im Schnitt 17 Jahre alt, berichtet die Brancheninitiative Zukunft Erdgas. „30 Millionen Tonnen CO2 könnten jährlich eingespart werden, wenn man heute alle veralteten Wärmeerzeuger durch moderne Gasheiztechnik austauscht – und das zu sozialverträglichen Preisen. Die Ablösung von alten Ölheizungen wird seit Jahresbeginn stark gefördert, die Wärmewende kommt also in Schwung“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative.

Um Verbraucher für das Potenzial der energetischen Gebäudemodernisierung zu sensibilisieren, hat Zukunft Erdgas die Heizungsmodernisierungsaktion „Raustauschwochen“ ins Leben gerufen. Während des Aktionszeitraums werden Modernisierer für den Einbau einer Gasheizung durch die teilnehmenden Energieversorger mit umfangreichen Prämien belohnt. So konnten der Initiative zufolge bereits mehr als 18.000 veraltete Heizungen durch moderne Gasheiztechnik ersetzt werden. Über die gesamte Lebensdauer würden dadurch mehr als 1 Million Tonnen CO2 eingespart.

Durch die innovative Brennstoffzellenheizung lasse sich der CO2-Ausstoß sogar noch weiter reduzieren, so Zukunft Erdgas weiter. Mit ihrer Hilfe könnten Hausbesitzer hocheffizient und emissionsarm Strom und Wärme erzeugen. Gleichzeitig habe sie gegenüber anderen Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Mehr als 9.000 Förderbescheide für die stationäre Brennstoffzelle wurden seit Beginn des Technologieeinführungsprogramms im Sommer 2016 bewilligt.

„Das Klimaschutzpotenzial der Heizungsmodernisierung hat endlich Rückenwind der Politik. Wir erwarten, dass immer mehr Kunden, die in der Nähe eines Gasnetzes wohnen, sich bei der Ablösung ihrer alten Ölheizung für eine moderne Gasheizung entscheiden. Rund jedes sechste Wohngebäude ist bislang nicht an das Gasnetz angeschlossen, obwohl es in einer Straße mit Gasleitung steht. Der Wechsel hin zu emissionsarmem Gas ist schnell getan und gleichzeitig gut für das Portemonnaie und die Umwelt, schließlich werden so bis zu 50 Prozent CO2 eingespart“, so Kehler abschließend. Quelle: Zukunft Erdgas / sth

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