Senec garantiert Lieferung innerhalb von drei Tagen

Nachfrage nach Speichern ist ungebrochen

Äußerlich unauffällig bringen die neuen Heimspeicher Bewegung in den Strommarkt. © Sonnen

Stromspeicher sind in Deutschland gerade derart stark nachgefragt, dass Installateure und Endkunden monatelang auf ihre Systeme warten müssen, teilt der Hersteller Senec mit. Er habe jedoch rechtzeitig die Produktion der Stromspeicher erhöht. Installateure erhielten Speicher der Marke Senec deshalb wie gewohnt innerhalb von drei Tagen nach ihrer Bestellung, verspricht das Unternehmen.

Zusammen mit seinem Partner, der Manufacturing, Logistics and Services GmbH aus Greifswald, habe Senec bereits frühzeitig die Produktion auf zwei Schichten ausgeweitet und könne damit flexibel auf eine erhöhte Nachfrage reagieren.

Die Sonnen Gruppe, nach eigenen Angaben weltweit Marktführer für Batteriespeicher und neben Senec der zweite große Lieferant in Deutschland, hatte Lieferengpässe bereits im August kommuniziert: "Die hohen Verkaufszahlen und die weiterhin stark wachsende Nachfrage im September führen voraussichtlich erstmals zu erheblichen Lieferzeiten", sagte Philipp Schröder, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Sonnen. "Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an Lösungen, um die Auswirkungen des Engpasses so gering wie möglich zu halten und haben unsere Kunden bereits darüber informiert."

Ursache sei die große Nachfrage im australischen Markt und die direkte Lieferung der Sony-Zellen von Japan nach Australien gewesen. Sonnen verwendet für die Sonnenbatterie ausschließlich Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4). Diese gelten als langlebiger und sicherer als viele andere Lithium-Ionen-Batterien.

Mit jeweils mehr als 17 Prozent der Anteile dominieren die deutschen Anbieter Senec und Sonnen den Stromspeichermarkt deutlich. Das hat das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen im Juli in seinem jährlichen Speichermonitoring festgestellt. Im Rahmen des Monitorings wurde die Wirkung von Stromspeichern sowie die Markt- und Technologieentwicklung analysiert.

Untersucht wurden Stromspeicheranbieter, die an dem KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien „Speicher“ teilnehmen. Die KfW fördert den Erwerb von stationären Batteriespeichern seit 2013 durch zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse von bis zu 25 Prozent der Investitionskosten. Förderfähig sind nur Speichersysteme, die hohe technische Anforderungen erfüllen. Zu diesen gehören unter anderem eine netzentlastende Wirkung und eine zehnjährige Zeitwertersatzgarantie.

Sonnens Position als Marktführer für Batteriespeicher hatte vor kurzem das Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research bestätigt. Quelle: Senec / Sonnen / sue

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