Senat und Verbraucherzentrale starten Projekt "ZuHaus in Berlin"

Kostenfreier Energiecheck startet in Berlin

Berliner erhalten kostenlose Energieberatung. © EnBauSa.de

Mit dem gemeinsamen Projekt "ZuHaus in Berlin" bieten die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Verbraucherzentrale Berlin Eigenheimbesitzern eine kostenlose und vom Anbieter unabhängige Energieberatung an. Energieberater schauen vor Ort die Heizung und Gebäudehülle an und empfehlen Maßnahmen zur energetischen Sanierung. Außerdem geben sie Tipps zum Energiesparen.

Berliner Ein- und Zweifamilienhäuser älteren Baujahres haben häufig einen erhöhten energetischen Sanierungsbedarf. Auch bei der Heizungsanlage kann in vielen Fällen Energie und CO2 eingespart werden. Daher möchte das Projekt "ZuHaus in Berlin" gezielt Eigenheimbesitzer beraten.

"Nur wer informiert ist, kann klimafreundlich handeln. Energieeffiziente Gebäude, die mit erneuerbaren Energien versorgt werden, sind zentral um Berlin zu einer klimaneutralen Stadt zu machen. Der Senat ist hier in der Pflicht, aber auch jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten. Deshalb ist uns die kostenfreie Energieberatung so wichtig", erklärt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Dörte Elß, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin sieht in der Zusammenarbeit eine gute Bündelung von Energien für Berlin: "Wenn es um den Klimaschutz geht, wohnen wir alle unter einem Dach. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Eigenheimbesitzer in den Pilot-Quartieren unsere kostenlose Energieberatung nutzen."

Das Projekt startet zeitversetzt in zwölf Pilot-Quartieren der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg. Die Energieberatung in den Pilot-Quartieren ist für Eigenheimbesitzer kostenfrei. Diese Bezirke haben einen für Berliner Verhältnisse hohen Anteil von Ein- und Zweifamilienhäusern, und sie haben ein Klimaschutzmanagement beziehungsweise einen Klimaschutzbeauftragten, der das Projekt bei der Umsetzung unterstützt. Dörte Elß, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin sieht in der Zusammenarbeit eine gute Bündelung von Energien für Berlin: „Wenn es um den Klimaschutz geht, wohnen wir alle unter einem Dach. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Eigenheimbesitzer in den Pilot-Quartieren unsere kostenlose Energieberatung nutzen.“

Den Auftakt macht der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier ist das Angebot ab dem 8. April  verfügbar. Die Termine für die Energieberatung vergibt die Verbraucherzentrale Berlin im Rahmen der verfügbaren Mittel nach dem zeitlichen Eingang der Anmeldungen. Der Start des Beratungsangebots in den anderen teilnehmenden Bezirken wird jeweils durch die Verbraucherzentrale Berlin bekannt gegeben. Das Modellprojekt wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) finanziert. Quelle:  / al

 

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