Report zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erschienen

Forscher entwickeln Baukasten für Stadtplaner

Regensburg ist immer wieder vom Hochwasser der Donau betroffen - was sich im Klimawandel verstärken könnte. © Regensburg Tourismus

Um Entscheidungsträger von Städten und Gemeinden individuell bei der Auswahl von lokalen und regionalen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu unterstützen, hat das Climate Service Center Germany (Gerics) des Helmholtz-Zentrums Geesthacht einen sogenannten Stadtbaukasten entwickelt.

Im gerade erschienenen Gerics-Report "Anpassung an die Folgen des Klimawandels in der Stadtplanung und Stadtentwicklung" wird das Konzept von der Idee über die Grundkonfiguration bis hin zur Beschreibung einzelner Module vorgestellt.

Flexibilität, Übertragbarkeit und die Kombination von regionalen Klimainformationen aus der Wissenschaft mit lokalen Informationen sind die wichtigsten Eigenschaften des Baukastens. Dazu gehören beispielsweise die Lage von Hochwasserrisikogebieten oder geplanten Bauvorhaben.

"Bislang werden ganze Ensembles von Simulationen des sich ändernden Klimas in der Praxis kaum berücksichtigt", sagt Steffen Bender, Hydrogeologe am Gerics. Oft sei deshalb falschen Trends vertraut worden. Die abgeleiteten Maßnahmen würden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum gewünschten Ziel führen.

Im Gegensatz dazu verwende der Gerics-Stadtbaukastens ein möglichst großes Ensemble von Klimasimulationen, um so die gesamte Bandbreite möglicher Entwicklungen abbilden zu können. Außerdem werde darauf geachtet, dass Maßnahmen, die den Klimaschutz und die Anpassung gleichermaßen begünstigen, die höchste Priorität haben. Quelle: Gerics  / sue

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