Preisverleihung ist im April

Finalisten für Effizienzpreis stehen fest

Im Rennen um den Energieeffizienzpreis Perpetuum 2019 haben sich zehn Unternehmen für das Finale auf der Jahresauftaktkonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz qualifiziert.

Ecoworks dämmt Mehrfamilienhäuser (Schwerpunkt Siedlungsbau) mit vorgefertigten Fassaden und versorgt die Gebäude und ihre Mieter dann mittels Photovoltaik, Batteriespeichern, Wärmepumpen und Wärmespeichern über die gesamte Jahresbilanz CO2-neutral. Das Unternehmen tritt mit seiner Net Zero Modernisierung sowohl als Totalunternehmer für das Bauprojekt als auch als Energiedienstleister für Contracting und Mieterstrom auf.

Nachhaltige solare Kühlung mit dem Hybridchiller hat sich die Fahrenheit GmbH auf die Fahnen geschrieben. Durch Adsorptionskühlung benötigt das Gerät keinen Strom, sondern nur warmes Wasser als Antrieb, das von der Sonne erzeugt wird. Sowohl Adsorptions- als auch Kompressionskühlung kommen ohne klimaschädliche F-Gase aus. Es handelt sich um eine Kombination von Adsorption und Kompression in einem komplett anschlussfertigen Gerät.

Das Medium Klimaluft kann bislang nicht nach dem Verbrauch abgerechnet werden. Mit dem Luftenergiezähler hat Luftmeister einen Lüftungsverbrauchzähler auf den Markt gebracht und unterscheidet dabei auch nach der Luftmengenlieferung, der Wärme- und der Kältelieferung über die Klimaluft.

Die Lumoview Building Analytics geht mit einem Panorama-Innenraumscanner ins Rennen, der Gebäudebesitzer durch ein einfaches, schnelles und preiswertes Messsystem Informationen und Visualisierung liefert, um energetisch zu sanieren und Energie einzusparen.

Qpinch stellt im Wettbewerb eine industrielle Wärmepumpe vor, die Abwärme nutzt, um Prozesswäreme zu generieren. In Projekten kann das Unternehmen Effizienzgewinne zwischen 10 und 30 Prozent nachweisen.

Die Signify GmbH hat mit Interact Industry eine LED-Lösung für bedarfsorientiertes Licht in Lager- und Produktionsflächen entwickelt. Energieverbräuche werden intuitiv dargestellt und dienen dem Monitoring nach ISO 50.001. Präsenzdaten, als Heatmap dargestellt, liefern wichtige Erkenntnisse zur Lagerorganisation. Das cloud-basierte, offene System ermöglicht über die Energieeffizienz einen Schritt in die Digitalisierung.

Uhrig Energie bietet eine Lösung zum Heizen und Kühlen mit Abwasser an. Abwasser ist im Winter zirka 10 bis 12°C warm, im Sommer zirka 17 bis 20°C. Diese Temperatur steht für Energie, mit der Gebäude beheizt und gekühlt werden können. 14 Prozent des Wärmebedarfs in Gebäuden könnte mit Abwasserwärme gedeckt werden, sagt Uhrig.

Die Veolia Deutschland geht mit Hubgrade ins Rennen um den Preis. Damit können Schlüsselkenngrößen zu Wasser-, Energie- und Materialflüssen in Echtzeit an unterschiedlichen Standorten dynamisch überwacht und effizienzsteigernde Maßnahmen abgeleitet werden. Dabei entspricht das Reporting immer den aktuellen Anforderungen relevanter Normen und Gesetze.

Herzstück des Systems von Vilisto sind selbstlernende Heizkörperthermostate mit integrierten Präsenz- und Raumklimasensoren. Die KI-basierte Technologie lernt das Nutzungsverhalten und die Gebäudeparameter raumindividuell, sodass die Heizkörper vollautomatisch, vorausschauend und bedarfsgerecht unter Berücksichtigung von Wetterdaten gesteuert werden - mit, so der Hersteller, nachgewiesenen Einsparungen von über 32 Prozent.

Xelera Technolgies bietet eine Lösung zur Beschleunigung von IT-Software und Erhöhung der Energieeffizienz. IT-Software in Datencentern und im Cloud Computing muss den stetig wachsenden Datenstrom immer schneller verarbeiten. Herkömmliche Prozessortechnologien stoßen dabei an ihre Grenzen. Quelle: Deneff / pgl

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