Knapp 48.000 Anträge lagen Ende 2018 vor

Der Run auf das Baukindergeld ist groß

Das Interesse am Baukindergeld ist hoch. © KfW/Klewar

Knapp 48.000 Familien in Deutschland haben in den ersten drei Monaten seit Programmstart das Baukindergeld beantragt. Es unterstützt den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern. Kritiker mahnen, dass damit nicht neue Bauvorhaben realisiert, sondern Mitnahmeeffekte erzeugt würden.

Die meisten Anträge kommen aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die neuen Länder sind nicht bei den Spitzenreitern. Kritiker bemängeln, dass die gefördert werden, die ohnehin gebaut hätten. Das legen beispielsweise Zahlen aus dem Saarland und Berlin nahe. Die Förderzahlen sind gleich hoch, das Saarland hat aber viel weniger Einwohner. Es wird also eher auf dem Land genutzt als in den Städten mit stark steigenden Mieten und Baukosten.

Insgesamt ist bisher rund eine Milliarde Euro für das Programm reserviert. Bereits in der ersten Woche nach Produktstart waren bei der KfW mehr als 9.500 Anträge eingegangen. Durchschnittlich werden jede Woche knapp 3.000 neue Anträge gestellt. Pro Jahr erhält eine Familie 1200 Euro je Kind. Das Baukindergeld wird zehn Jahre lang gezahlt, Familien mit einem Kind erhalten insgesamt 12000 Euro Familien mit zwei Kindern 24000 Euro. Die Zielgruppe sind Familien, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 ihren Kaufvertrag unterzeichnet oder die Baugenehmigung erhalten haben. Die Anträge bei der KfW können spätestens drei Monate nach Einzug in die geförderte Immobilie gestellt werden. pgl

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