Energierelevante Daten werden für Nutzer visuell aufbereitet

Berlin stellt Energieatlas vor

Energieatlas erleichtert Quartiersplanung. © P. Grund-Ludwig

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat in Zusammenarbeit mit der Berliner Energieagentur (BEA) und der IDU IT+Umwelt GmbH einen digitalen Energieatlas veröffentlicht. Er führt zahlreiche energierelevante Daten in Berlin detailliert zusammen und bereitet sie für die Nutzer visuell auf.

Damit wird für die öffentliche Verwaltung auf Landes- und Bezirksebene sowie weitere professionelle Anwender ein Instrument geschaffen, um die Berliner Energiewende weiter voranzubringen und die gesetzlichen Vorgaben besser umzusetzen.

Neben der öffentlichen Hand können auch Unternehmen, Energiedienstleister, Stadtplaner sowie die breite Fachöffentlichkeit auf das umfangreiche Datensatzangebot in vereinfachter Form zurückgreifen. Mit wenigen Klicks lassen sich unter anderem Energieverbräuche oder Potenziale für erneuerbare Energien von Stadtteilen oder Quartieren ablesen oder es wird ersichtlich, wie die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität vor Ort beschaffen ist. Quartierskonzepte können bereits im Anfangsstadium mit Hilfe der verfügbaren Daten besser geplant werden.

Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop: "Berlin kann durch Digitalisierung, Sektorkopplung und Partizipation einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Der Energieatlas unterstützt die Verwaltung, insbesondere die Bezirke, bei der Energiestadtplanung." Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur: "Zukünftig können all diejenigen, die neue Stadtquartiere planen oder bestehende Quartiere energetisch sanieren, sich sehr schnell einen ersten Überblick über die vorhandene Infrastruktur und die Situation vor Ort verschaffen. Das ist bisher zeitaufwändig und umständlich. Somit bietet der Energieatlas einen echten Mehrwert."

Der Energieatlas Berlin soll kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt werden. Bestehende Abwärmequellen möchte man in Zukunft ebenso integrieren wie Informationen zu Strom- und Gaserzeugungsanlagen aus dem Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur. Quelle: Berliner Energieagentur / pgl

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