Klimaschutzinitiative löste 2,5 Milliarden Euro Investitionen aus

25.000 Mal das Klima gefördert

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). © BMUB/Thomas Trutschel

Das Umweltministerium zieht Bilanz bei der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI): Mehr als 25.000 Projekte wurden seit 2008 abgeschlossen. Die mit insgesamt 790 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt und dem Energie- und Klimafonds geförderten Projekte hätten Gesamtinvestitionen von über 2,5 Milliarden Euro ausgelöst, teilt das Ministerium mit.

Mit der NKI fördert das Bundesumweltministerium strategische und investive Projekte in Kommunen und Unternehmen sowie bei sozialen, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD): "Die Projekte zahlen sich für die Akteure doppelt aus: Sie können mit ihrem Klimaschutzengagement Treibhausgase vermeiden und gleichzeitig modernisieren."

Im investiven Bereich werden Kälte- und Klimaanlagen sowie Mini-Kraft-Wärme-Kopplungen, die Umstellung von Beleuchtungsanlagen auf LED oder kommunale Klimaschutzmodelle gefördert. Im strategischen Bereich ist es die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und deren Umsetzung durch Klimaschutzmanager. Seit 2008 wurden mehr als 1800 Klimaschutzkonzepte erstellt, mehr als 630 Stellen für Klimaschutzmanagement werden aus Mitteln der NKI unterstützt. Fördermittel gibt es aber auch für innovative Klimaschutzprojekte, kommunale Klimaschutz- und Ressourceneffizienznetzwerke oder Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz.

Die Wirkungen und die Wirksamkeit der Förderung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative wurden auch durch die Evaluierungen bestätigt. Die Evaluierungsberichte für die Jahre 2008 bis 2011 sowie 2012 bis 2014 enthalten neben dem Gesamtüberblick auch Ergebnisse zu den einzelnen Förderprogrammen.

Auch aktuell können Anträge gestellt oder Skizzen eingereicht werden, im Bereich energetisches Bauen bis 31. März, im Rahmen der Kommunalrichtlinie, bis 15. April für Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte, ab dem 1. Mai für Klimaschutz-Nachbarschaftsprojekte und ganzjährig bei Mini-Kraft-Wärme-Kopplungen, innerhalb der Kälte-Klima-Richtlinie und der kommunalen Energieeffizienz-Netzwerke. Quelle: BMUB / sue

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.