Erstmals Vakuumglas als Standardverglasung eingesetzt

Zürcher Architekturbüro gewinnt Watt d’Or

Das Gebäude steht in der Zürcher Hohlstraße. © Schwarz Architekten

Das Schweizer Bundesamt für Energie hat das Zürcher Architekturbüro Dietrich Schwarz Architekten für den Umbau einer Blockrandsiedlung mit dem renommierten Schweizer Energiepreis Watt d’Or ausgezeichnet.

Beim Umbau der Siedlung aus dem Jahr 1931 in Zürich habe das Architekturbüro durch unkonventionelle Herangehensweise und innovative Lösungen gezeigt, wie man ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen optimal gerecht wird, heißt es in der Begründung.

Verdichtung, Energieeffizienz, Lärmschutz und Betriebsoptimierung waren die Herausforderungen beim Neu- und Umbauprojekt an der Hohlstrasse 100 in Zürich. Dafür setzte das Planungsteam von Dietrich Schwarz Architekten auf innovative Lösungen. Dazu gehören vorfabrizierte, mit dem Hochleistungsdämmstoff Aerogel gedämmte Holzelemente, die eine sehr dünne Aussenfassade und damit eine Maximierung der nutzbaren Fläche ermöglichten. Außerdem wurden erstmals in der Schweiz Vakuumisolationsgläser als Standardverglasung verwendet.

Für das Neu- und Umbauprojekt gewinnt das Zürcher Architekturbüro den begehrten Energiepreis Watt d’Or 2018 in der Kategorie Gebäude und Raum. "Diese Auszeichnung erfüllt mich und mein Team mit grossem Stolz", freut sich Gründer und Inhaber Dietrich Schwarz von Schwarz Architekten. "Die Siedlung zeigt exemplarisch auf, wie die Nutzfläche einer Gebäudeeinheit maximiert und die Fassade minimiert wird und dadurch bei gleichzeitig sinkendem Energiebedarf mehr Wohnraum zur Verfügung steht", erklärt Schwarz. Ein Monitoring über die nächsten Jahre soll zeigen, ob die berechneten Einsparungen erreicht werden konnten.

Das Bundesamt für Energie vergibt den Watt d'Or, das Gütesiegel für Energieexzellenz, seit 2006. Ziel ist, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt zu machen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit zu motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken. Quelle: Schwarz Architekten / sue

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