Neuentwicklung ist jetzt marktreif

Spacer sichert mehr Transparenz für Isolierglas-Fassaden

Sedak hat neuen Spacer für Glasfassaden. © Sedak

Sedak zeigt auf der Bau 2019 Isoliergläser mit gläsernen Abstandshaltern. So lösen die Gersthofener die sonst typischen Stoßfugen optisch auf. Statt der konventionellen bis zu vier Zentimeter breiten schwarzen Fuge kommt an zwei sichtbaren Seiten ein „Glas-Spacer“ zum Einsatz. Im Ergebnis entsteht ein nahezu unterbrechungsfreies Gesamtbild mit maximaler Transparenz.

Ein Jahr lang tüftelte Sedak an der zeitgemäßen Lösung, um dem eigenen Qualitätsversprechen gerecht zu werden – denn hinter der simpel klingenden Lösung steht aufwändige Forschung.

Bereits vor 25 Jahren gab es erste Versuche in der Glasindustrie, Isoliergläser mit einem Abstandshalter aus Glas zu bauen. Dabei wurden einige wenige Projekte realisiert, die nun sanierungsbedürftig sind. Vor diesem Hintergrund begann Sedak zu forschen.

Das Ergebnis: Die Gebäude können jetzt mit Isoliergläsern ausgestattet werden, die nicht nur die Qualitätsansprüche in Verarbeitung und Optik erfüllen, sondern auch über zeitgemäße Ug-Werte verfügen. Luftdicht verschließt ein Spezialklebstoff den Zwischenraum und hält so das Gas dauerhaft im Scheibenzwischenraum. So werden alle erforderlichen Dämmwerte langfristig erfüllt und die Glas-zu-Glas-Fuge ist kaum sichtbar.

An den beiden sichtbaren Kanten der Gläser wird der transparente Abstandshalter eingesetzt. An den Stoßfugen zweier Gläser verbinden sich dann zwei Glas-Spacer zu einer optisch aufgelösten Fuge. In den Lagerfugen, die nach der Montage in der Haltekonstruktion nicht sichtbar sind, kommt ein konventioneller Randverbund für Isolierglas zum Einsatz, der den Scheibenzwischenraum trocken hält. Quelle: Sedak / pgl

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