Quelle: DEUTSCHE ROCKWOOL

Einblasdämmung

Kostengünstiger Hebel für den Klimaschutz

Die energetische Altbausanierung durch Wärmedämmung senkt Heizkosten, CO2-Ausstoß und die Abhängigkeit von Energie-Importen. Foto: Ingo Bartussek/stock.adobe.com

Deutschland sucht kurzfristig Wege zu höherer Unabhängigkeit von Öl und Gas. Durch steigende Energiepreise wird die Energieeffizienz und speziell die Wärmedämmung zu einem wichtigen Faktor in Politik und Wirtschaft. Eine Schlüsseltechnologie der energetischen Altbausanierung stellt dabei die Einblas- und in-situ-dämmung dar.

Seit den achtziger Jahren gibt es die Einblasdämmung, die laut dem Fachverband Einblasdämmung mittlerweile von 500 Firmen bundesweit ausgeführt wird. Die Ausführungsart, Dämmstoffe über einen Einblasschlauch in zweischalige Außenwände, Innendämmungen, Dächer und Gebäudetrennwände einzublasen, ist schnell erlernbar. Auch die Ausführung dauert meist nur einen halben bis einen Tag. Die Kosten sind meist gering und über die Bundesförderung bis zu 20 Prozent förderbar.

Eine Studie des Energieinstitutes Hessen beweist nun, dass die Einblasdämmung auch Klimaschutz-Potenzial hat. Rund 185 TWh Heizenergie könnten pro Jahr damit für immer eingespart werden, entsprechend 59 Mio. Tonnen CO2, bei möglichen 2,5 Mrd. m² Gebäudehüllfläche. Die Investitionskosten zahlen sich im Durchschnitt nach acht Jahren zurück und liegen pro sanierten Bauteil bei Einfamilienhäusern ohnehin bei max. 4.000 EUR. Auch die Wohnungswirtschaft kann ihre Dachböden, Kehlbalkenlagen, ungedämmten Dachschrägen und unebenen Kellerdecken kostensparend und Mieten entlastend damit dämmen. Die Einblasdämmung kann zu einer Schlüsseltechnologie für die Beschleunigung der Wärmewende werden: funktionierend, einfach, schnell ausgeführt, bezahlbar und kompromisslos ökologisch.

Die Studie gibt es auf der Website des Fachverbands Einblasdämmung zum kostenlosen Download.

Quelle: Fachverband Einblasdämmung / Delia Roscher

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