AK kostengünstige Passivhäuser legt Untersuchung zu Heizungen vor

Kombigeräte können Synergien besser nutzen

Lichte, hohe und gemütliche Räume im Passivhaus. © Bernhard Müller

Bei Heizungssysteme für Passivhäuser schneiden Kompaktgeräte besser ab als Lösungen, die aus unterschiedlichen Geräten zusammengestellt werden.

Der Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser hat sich damit beschäftigt, welche Heizungssysteme sich für Passivhäuser eignen. Das Ergebnis: Kompaktgeräte schneiden besser ab als Lösungen, die aus unterschiedlichen Geräten zusammengestellt werden. "Durch die Kombination des Wärmeerzeugers für Warmwasser und Heizung mit einem Lüftungsgerät in einer Einheit mit gemeinsamer Regelung können Abstimmungsprobleme vermieden und Synergieeffekte genutzt werden", heißt es in der Untersuchung.

Eine statistische Auswertung zeigt zudem, welche Heizsysteme in der Praxis in Passivhäusern eingesetzt werden, wie das Warmwasser erzeugt wird und wie die Verteilung der Energieträger im Vergleich zum sonstigen Wohnungsbestand in Deutschland aussieht.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen Passiväusern und anderen Wohngebäuden ist, dass der Energiebedarf für Warmwasser größer ist als der Heizwärmebedarf. Bei Passivhäusern liegt der Heizwärmebedarf bei maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Der Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung liege in der Regel zwischen 12 und 35 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, je nachdem, wie viele Menschen im Haus wohnen. pgl

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