Quelle: DEUTSCHE ROCKWOOL

Studie

Große Energieverschwender: unsanierte Fenstereinheiten

Über 12 Mio. Tonnen CO2 jährlich ließen sich durch eine energetische Sanierung von alten Fenstereinheiten in Deutschland einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung vom Verband Fenster und Fassade (VFF) und dem Bundesverband Flachglas (BF).

„Unsere Studie hat gezeigt, dass im Gebäudebestand riesiges CO2-Einsparpotential steckt. Der Gebäudesektor ist mit etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland ein wichtiger Baustein, um die erhöhten Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen“, kommentiert BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs die Ergebnisse. Investitionen in energetisch optimierte Fenster seien ein notwendiger Beitrag zum Klimaschutz.

„Der politische Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien kann die Probleme im Gebäudesektor nicht allein lösen. Soll der Energiebedarf für Bauen und Wohnen erneuerbar gedeckt werden, muss er deutlich sinken – durch eine bessere energetische Gebäudesanierung“, ergänzt VFF-Geschäftsführer Frank Lange abschließend.

Drei Fenstertypen sind die größten Energieverschwender: Einfachglas (11 Mio.), Verbund- und Kastenfenster (39 Mio.) und Fenster mit unbeschichtetem Isolierglas (185 Mio.). Die meiste Energie geht bei veralteten Fenstern über die schlechte Verglasung und mangelnde Isolierung verloren. In ganz Deutschland gibt es insgesamt rund 634 Mio. Fenstereinheiten.

Quelle: Verband Fenster und Fassade (VFF) / Bundesverband Flachglas (BF) / Delia Roscher

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