De Ark ist eine christliche Grundschule, die Wert auf religiöse Erziehung, sozialen Zusammenhalt und die Entwicklung von Bürgersinn im Sinne eines respektvollen Miteinanders legt. Das Gebäude wurde von Bureau Bos in enger Zusammenarbeit mit den Schulverantwortlichen entwickelt und folgt dem Pavillonprinzip: Schulhof und umliegender Park verschmelzen optisch wie funktional, wodurch der Außenbereich zugleich Spielfläche und Teil des Quartiersgrüns ist. Im Sinne des respektvollen Miteinanders steht die Schule als Gemeindezentrum den Bewohnerinnen und Bewohnern des Viertels für Veranstaltungen und Aktivitäten offen.
Pavillonprinzip mit offener Raumstruktur
Die Architektursprache des Gebäudes setzt auf weiche, organische Linienführungen und abgerundete Gebäudekanten. Großzügige, bodentiefe Fenster schaffen Sichtbeziehungen zwischen Innen- und Außenraum und unterstützen das transparente Raumkonzept. Horizontal auskragende Geschossdecken betonen die pavillonartige Struktur und erzeugen zugleich geschützte Übergänge zu den Freiflächen. Im Sinne der nachhaltigen Quartiersentwicklung wurde besonderer Wert auf ökologische Maßnahmen gelegt: Wasserdurchlässige Beläge, ein Wadi zur Regenwasserableitung sowie ein energieneutraler Betrieb des Gebäudes sind Teil des integralen Nachhaltigkeitskonzepts. Die Schule ist darüber hinaus modular erweiterbar und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt.
Fassade als verbindende Komponente
Die Fassade unterstützt die organische Linienführung des Gebäudes und knüpft gestalterisch an die umliegende Landschaft an: „Im Sinne unseres Planungskonzeptes wollten wir für die Fassade eine Holzoptik finden, ohne dass die Gefahr bestand, dass sich die Farbe durch Sonne und Regen verändert“, erläutert Elianne Reijers, verantwortliche Architektin bei Bureau Bos. „Außerdem wollten wir eine robuste Fassade, die auch starken mechanischen Einflüssen widersteht, wie sie nun mal an einer Schule unvermeidlich sind“, ergänzt Reijers. Sie und ihr Team entschieden sich deshalb für Meteon-Fassadenplatten von Trespa in der Designlinie Wood Decors. „Die Trespa-Platten haben eine warme Farbe mit einer schönen Oberflächenstruktur“, so Reijers. Konkret entschieden sich Bureau Bos für die Farbe „Harmony Oak“ mit einer filigranen Struktur und satinierter Oberfläche.
Robust, langlebig, wartungsarm
Auch von den bauphysikalischen Eigenschaften der Trespa-Platten war das Bureau Bos überzeugt: Sie gelten als sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung – ein relevanter Aspekt insbesondere für Anwendungen an Bildungsbauten. Die unternehmenseigene, exklusive EBC-Technologie (Elektronenstrahlhärtung) verleiht Meteon-Platten eine außergewöhnliche Beständigkeit, die sich auch in ihrer langfristigen Form- und Farbstabilität widerspiegelt. Die lange Lebensdauer und Wartungsarmut machen sie besonders nachhaltig. Auch der Werkstoff selbst ist umweltfreundlich, denn Trespa-Platten für die Außenanwendung bestehen zu rund 60 Prozent aus Holzfasern.
Präzisionsarbeit an der Gebäudehülle
Aufgrund der abgerundeten Gebäudekanten sowie der vertikal verarbeiteten Meteon-Platten mit großen Längen konnten für dieses Projekt keine Standardformate verwendet werden. Für die jeweiligen Fassadenabschnitte wurden die Wood-Decor Platten deshalb einzeln vorgefertigt und auf Maß geschnitten. Dank der guten Zusammenarbeit mit Trespa konnten die Spezialisten des Fassadenbauunternehmens BouwCombinatie Eemnes die einzelnen Platten passgenau auf die Unterkonstruktion verschrauben – was an den abgerundeten Gebäudekanten eine Herausforderung darstellte, die BouwCombinatie Eemnes mit einem Ergebnis meisterte, das Architekten und Bauherrn überzeugte.