Quelle: DEUTSCHE ROCKWOOL

Deutsch-Israelische Ausbildungsinitiative

„Brücken bauen für die Zukunft“

Der deutsch-israelische Austausch soll mit und durch das Handwerk intensiviert werden. Foto: Robert Kneschke/stock.adobe.com

Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF) will in Kooperation mit der Würth-Gruppe und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) den deutsch-israelischen Austausch mit und durch das Handwerk intensivieren.

Die Auftaktveranstaltung „Brücken bauen für die Zukunft“ am 30. Juni 2022 markierte den Startschuss für einen Dialog, um ein nachhaltiges Programm zu initiieren. In der Veranstaltung wurde über die Möglichkeiten für einen vermehrten Austausch und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland im Rahmen von Berufsausbildungen diskutiert.

Teilnehmende an dieser Diskussion waren die DIZF-Kuratoriumsvorsitzende Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D. die Kuratoriumsmitglieder First Lady Elke Büdenbender und Staatsminister Dr. Tobias Lindner und die DIZF-Vorständin Dr. Tamara Or, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Hans Peter Wollseifer, die Gesandte-Botschaftsrätin der israelischen Botschaft Hila Engelhard, die Präsidentin der Handwerkskammer Berlin Carola Zarth, der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Sven Giegold sowie Armin Reinartz für das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Brücken bauen

Seit über 50 Jahren arbeiten Deutschland und Israel in der Berufsbildung zusammen. Es fehlen jedoch bisher nachhaltige Kooperationsstrukturen für den deutsch-israelischen Auszubildendenaustausch.

Die Veranstaltung „Brücken bauen“ hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Dialog zu starten, wie nachhaltige Strukturen für einen Austausch von Auszubildenden und Fachkräften im Bereich Handwerk aufgebaut und etabliert werden können. Dabei soll ein besonderer Fokus auf der Nachwuchsförderung liegen. Sowohl Israel als auch Deutschland erleben einen einschneidenden Fachkräftemangel bei zugleich wachsendem Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich Handwerk – dem will das Programm entgegenwirken.

„Brücken bauen“ will die Diversität beider Gesellschaften abbilden und insbesondere einkommensschwachen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, an einem internationalen Austausch teilnehmen und mitwirken zu können. Das soll vor allem jungen Menschen zugutekommen, die das jeweils andere Land nicht kennen und noch keine Auslandserfahrungen machen konnten. Betriebe sollen direkt in den Austausch eingebunden werden.

Die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen mit dem Handwerk und durch das Handwerk hat daher nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Bedeutung. Das Handwerk verbindet nicht nur Kulturen, was es in Deutschland durch seine starke Integrationsleistung von Migrant*innen sowie Geflüchteten immer wieder beweist, vielmehr kann es auch Brücken bauen durch eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit und durch Unterstützung beim nachhaltigen Aufbau von beruflichen Bildungsstrukturen.

Quelle: ZDH / Delia Roscher

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