Dünnschichtzellen holen deutlich auf

ZSW toppt eigenen Rekord beim Wirkungsgrad

Eine Dünnschichtsolarzelle mit einem Wirkungsgrad von 20,3 Prozent hat das Stuttgarter Forschungsinstitut ZSW gezeigt.

Forschern am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung ist die Produktion von Dünnschichtsolarzellen mit einem Spitzenwirkungsgrad von 20,3 Prozent gelungen. Damit übertreffen die Wissenschaftler ihren eigenen Weltrekord und minimieren den Vorsprung der derzeit auf dem Markt dominanten multikristallinen Solarzellen auf nur noch 0,1 Prozent.

Das Fraunhofer ISE hat die Ergebnisse bestätigt. Die Erhöhung des Wirkungsgrades kommerziell umzusetzen werde aber noch einige Zeit dauern, so Michael Powalla, Leiter des Geschäftsbereichs Fotovoltaik am ZSW. In den nächsten Jahren werde der Gesamtwirkungsgrad der relativ preisgünstigen CIGS-Dünnschichtsolarmodule von elf Prozent auf rund 15 Prozent steigen, schätzen Experten. Höhere Wirkungsgrade wiederum verbessern die Stromausbeute und somit die Rendite. Im Vergleich zu 2008 soll sich 2012 der Marktanteil der drei Dünnschichttechniken (amorphes Silizium, Kadmium-Tellurid und CIGS) bereits auf rund 30 Prozent verdoppeln. pgl

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