Christine Lieberknecht kritisiert Kürzung der Einspeisevergütung

Zentrum bildet 2500 Solarfachleute jährlich aus

2.500 Solarfachleute sollen jährlich ein Ausbildungszentrum verlasssen, das in Erfurt jetzt eingeweiht worden ist. Es soll den Solarstandort Ostdeutschland stärken.

Das erste Ausbildungszentrum für Solar-Fachleute ist in Erfurt im Beisein von Bundesforschungsministerin Annette Schavan eröffnet worden. Das Zentrum gehört zur "Solarinitiative Thüringen" und hat etwa 10,5 Millionen Euro gekostet. Bund und Land haben sich mit zirka 8 Millionen Euro Finanzierung beteiligt. Ziel ist es, die starke Position der Solarunternehmen  damit zu erhalten und auszubauen. In dem Kompetenzzentrum sollen jährlich bis zu 2.500 Personen eine Ausbildung absolvieren oder Qualifikation erhalten.  Das Haus hat Speziallabore und einen Reinraum sowie vier Solarmodultestfelder. Nach Angaben des Chefs der Solarinitiative Mitteldeutschland, Hubert Aulich, könnte es alleine in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bis zum Jahr 2013 insgesamt 40.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche geben. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) erneuerte im Rahmen der Eröffnung aber auch die Kritik ihrer Regierung an der Kürzung der Förderung für Solarstrom. Die vorgesehenen Kürzungen der Einspeisevergütungen seien für die Branche nicht verkraftbar, erklärte sie. Es müsse um eine maßvolle Rückführung der Förderung gehen. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.