CEO macht Überangebot an PV-Modulen für Pleite verantwortlich

US-Fotovoltaikanbieter Solyndra ist Pleite

Nach dem amerikanischen Solarunternehmen Evergreen hat nun auch der kalifornische Hersteller von Fotovoltaik-Modulen Solyndra seine Fertigung eingestellt und Konkurs angemeldet.

Nach dem amerikanischen Solarunternehmen Evergreen hat nun auch der kalifornische Hersteller von Fotovoltaik-Modulen Solyndra seine Fertigung eingestellt und Konkurs angemeldet. Solyndra hatte 2009 Module mit einem komplett neuen Designansatz vorgestellt. Die Kalifornier arbeiten mit zylindrischen Formen. Deren Vorteil: Sie können auch Energie aus demjenigen Sonnenlicht generieren, das von den Dachflächen reflektiert wird. Außerdem seien sie weniger windanfällig als flächige Module, verspricht der Hersteller. Zwischen den Röhren sind Spalten, damit sollen die Module dem Wind weniger Angriffsfläche bieten.

Der CEO von Solyndra – Brian Harrison – sieht den Grund für den Konkurs im derzeitigen Überangebot an Solarmodulen und dem damit verbundenen Preisverfall. Neue Finanzierungen konnte das Unternehmen jetzt nicht mehr generieren. Erst im Februar hatte Solyndra 75 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Laut Medienberichten hat die Firma seit ihrer Gründung 2005 insgesamt über 500 Millionen Dollar an staatlichen Geldern erhalten. Nun prüft es die Möglichkeit, einen Käufer zu finden oder Lizenzen zu veräußern. Greentech Media zufolge werden über 900 Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren.

Quelle: Greentech Media / sth

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