Zehnmal dünner als heutige Dünnschicht-Zellen

US-Forscher entwickeln Solarzellen für Fenster

Das amerikanische Unternehmen New Energy arbeitet an neuartigen organischen Solarzellen.

Das amerikanische Unternehmen New Energy arbeitet an neuartigen organischen Solarzellen. Die werden nicht mehr auf dem Dach oder der Fassade montiert, sondern sind transparent und ersetzen Fenster. Die Entwickler haben erste Testergebnisse im Journal of Renewable and Sustainable Energy der American Association of Physics veröffentlicht. Die Solarzellen sind nach Angaben des Unternehmens zehnmal dünner als heutige Dünnschicht-Zellen. Ihr Vorteil sei außerdem, dass sie nicht nur Sonnenlicht, sondern auch künstliches Licht zur Stromerzeugung nutzen können. Eines der großen Handicaps der Solarzellen sei die Abhängigkeit von direktem Sonnenlicht, und da habe die neue Technologie Potential, meint Meetesh V. Patel, Geschäftsführer von New Energy. Bei Bürofenstern ohne direkte Sonneneinstrahlung haben die Wissenschaftler nach eigenen Angaben in ersten Tests bessere Erträge gemessen als mit anderen Solartechnologien. Sie sprechen von Stromerträgen, die achtmal höher sind als bei Kupfer-Indium-Selenid-Zellen. pgl

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