Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg

Solarkataster-Entwicklerin Klärle erneut ausgezeichnet

Professorin Martina Klärle hat die baden-württembergische Wirtschaftsmedaille erhalten. Bild: Sun Area

Die Entwicklerin des ersten Solarkatasters Professorin Martina Klärle hat die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Die Entwicklerin des weltweit ersten Solarkatasters SUN-AREA, Professorin Martina Klärle, ist mit der Wirtschaftsmedaille des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden. Diese wird als Zeichen der Anerkennung für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes vergeben und ist die höchste Auszeichnung, die das Ministerium zu vergeben hat. Bereits vergangenes Jahr erhielt Klärle, Professorin für Landmanagement, für ihr Forschungsprojekt zur vollautomatischen Berechnung des Solar-Potenzials von Dächern den Deutschen Solarpreis von EUROSOLAR.

Seit Abschluss der Forschungsarbeiten der Professorin wurde für rund zwei Millionen Gebäude in Deutschland und Südamerika eine SUN-AREA Solarpotenzial-Dachanalyse erstellt. Das weltweit größte Solarkataster Rhein-Sieg-Kreis konnte am ersten Tag über 200.000 Internetzugriffe verzeichnen. Mit Martina Klärles Methode wurde damit bereits das Solar-Potenzial für über eine Million Gebäude berechnet.

Inzwischen gibt es Solarkataster für viele Städte, so auch für Schwerte und die Region Neckar-Odenwald-Tauber. Auf Landesebene bietet zudem die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg den Kartenservice "Solare Effizienz auf Hausdächern an".

Inzwischen wurde das Forschungsprojekt in die Wirtschaft überführt und an den beiden Standorten Fachhochschule Frankfurt und Steinbeis-Transferzentrum Weikersheim wesentlich weiterentwickelt. Die aktuelle Version SUN-AREA 2.0 gibt nicht nur die Eignung des ganzen Daches, sondern auch das Solarpotenzial einzelner Teilflächen aus. Eine Modultypenempfehlung sowie ein integrierter Wirtschaftlichkeitsrechner sind weitere Neuerungen der SUN-AREA 2.0 Methode. 2010 wird das aktuelle Forschungsprojekt von Professorin Klärle "Erneuerbar Komm!" abgeschlossen, aus dem ein Leitfaden zur Potenzialanalyse für erneuerbare Energien in Landkreisen und kleineren Kommunen hervorgeht. 117sth

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