Gute Geschäftserwartungen für 2017

Solarbranche sieht Ende der Talsohle

Viele PV-Anlagen erhalten mittlerweile einen Batteriespeicher. © Solarwatt

"Nach einem jahrelangen Rückgang der Nachfrage hat die heimische Solarbranche die Talsohle endlich durchschritten", sagt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Das spiegele sich im Photovoltaik-Geschäftsklimaindex des Verbands wieder, der auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren angekommen sei.

Als Grund für die guten Geschäftserwartungen nennt der BSW gute Renditeerwartungen und Finanzierungskonditionen für Gewerbe- und Immobilienbesitzer und rechnet in den nächsten Monaten mit einer weiter anziehenden Nachfrage. "Lockten früher vor allem hohe Fördersätze, so sind es jetzt eher die niedrigen Anschaffungskosten für hochwertige Photovoltaiksysteme", sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig.

Solarstromanlagen gibt es mittlerweile schlüsselfertig für wenige tausend Euro. Beinahe jede zweite neue Solarstromanlage werde mittlerweile gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert, so der BSW. Solarstromspeicher gelten inzwischen als ausgereift. Laut Bundesnetzagentur wurden im letzten Jahr rund 51.900 neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 1,52 Gigawattpeak (GWp) installiert, 1.000 Anlagen mehr als im Vorjahr 2015 (1,46 GWp). Für dieses Jahr erwartet der BSW-Solar ein Marktwachstum im zweistelligen Prozentbereich. pgl

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