Verbraucherschützer sprechen sich für weitere Reduzierung aus

Röttgen und Solarverband bei Solarvergütung einig

Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Bundesverband Solarwirtschaft haben sich über die weitere Gestaltung der Einspeisevergütung für Solarstrom geeinigt.

Die Solarförderung wird 2011 stärker als erwartet fallen. Das wurde im Vorfeld einer Pressekonferenz klar, die es am 20. Januar mit dem Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft Günther Cramer und Bundesumweltminister Norbert Röttgen geben wird. In der Debatte sind Senkungen der Einspeisevergütung für Solarstrom um weitere 15 Prozent zur Jahresmitte.

Bis am Vorabend wurde noch am Konzept gefeilt. Klar ist aber, dass es im Gegensatz zu den bisherigen Vorstößen mit den Vertretern der Solarbranche abgesprochen ist. Das soll Proteste vor allem in den ostdeutschen Ländern verhindern. Dort haben viele Solarunternehmen Produktionsstandorte und haben in der Vergangenheit vor einem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen bei einer zu drastischen Senkung der Einspeisevergütung gewarnt.

In den vergangenen Monaten hatten sich die Befürchtungen vor einem sehr schnellen Ausbau der Fotovoltaik und den dabei entstehenden Kosten verstärkt. Auch Energiewissenschaftler, die aus dem Umfeld der Umweltbewegung kommen hatten sich in einem Appell zu einer Überprüfung der Fördersätze ausgesprochen.

Bereits seit einiger Zeit sprach sich auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen und deren Energieexperte Holger Krawinkel für eine Überprüfung der Solarförderung aus. Er hält eine Reduzierung des Fördersatzes auf 15 Cent für machbar. pgl

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