Team Austria punktet mit guter Energiebilanz

Österreich gewinnt Solarhaus-Wettbewerb

Österreich belegt 1. Platz beim Solar Decathlon. © U.S. Department of Energy

1. Preis beim Solar Decathlon geht erstmals nach Österreich. Energiebilanz, Heißwasserbereitung und Kommunikation brachten den Podestplatz.

Österreich hat erstmals am Solar Decathlon teilgenommen und sich mit dem von der Technischen Universität (TU) Wien angeführten Team Austria den ersten Platz gesichert.

160 Teams hatten sich für den Wettbewerb beworben. Ziel ist es, Häuser mit einem hohen solaren Deckungsgrad zu entwerfen. Zu den Kriterien des Zehnkampfs zählen Architektur, Technologische Umsetzung, Marktfähigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Thermische Behaglichkeit, Technische Ausstattung, Warmwasser, Lichtkonzept, Energieeinspeisung und Home Entertainment.

2009 und 2007 hatte sich das deutsche Team der TU Darmstadt quasi als Doppelweltmeister den Titel gesichert, 2011 die University of Maryland. 2013 waren 19 Teams aus den USA und Kanada am Start sowie aus Europa die TU Wien und ein Team aus Tschechien, Deutschland konnte kein Team platzieren. Die Präsentation fand erstmals nicht auf der National Mall in Washington statt, sondern auf einem stillgelegten Militärflughafen bei Los Angeles.

Punkten konnte nur, wer in allen Disziplinen vorne mitspielt. Das Einfamilien-Hauses LISI (Living Inspired by Sustainable Innovation) der Österreicher konnte vor allem in den Kriterien Energiebilanz, Heißwasserbereitung und Kommunikation punkten und erzielte in diesen Disziplinen Platz 1.

Das Gebäude besteht fast vollständig aus Holz, selbst die Wärmedämmung erfolgt durch ein Holzfaser-Material, auch der gesamte Innenbereich besteht großteils aus Holz. Für die positive Energiebilanz sorgen nur die gute Dämmung der Gebäudehülle, sondern auch 100 Quadratmeter PV. LISI ist als Hofhaus ausgelegt, in dem Außen- und Innenraum verbunden werden können. Der Hauptraum ist gegen Norden und Süden durch ganzflächige Verglasung jeweils von einem Hof getrennt, bei passendem Wetter kann diese Trennung aufgehoben werden.

Die Nettonutzfläche des Hauses liegt bei rund 70 Quadratmetern, die bebaute Grundfläche inklusive Terrassen bei rund 200 Quadratmetern. 117pgl

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