Privathaushalte sollen stärker auf Solarstrom setzen

Österreich fördert Fotovoltaik mit 35 Millionen Euro

In Österreich gibt es ab sofort ein neues Fotovoltaik-Förderprogramm für Privathaushalte mit einem Volumen von 35 Millionen Euro.

Österreichs Umweltminister Niki Berlakovich und Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth haben die Richtlinien für die Fotovoltaik-Förderung der Alpenrepublik für 2010 vorgestellt. Der Klima- und Energiefonds richtet sich an private Haushalte, die eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. Für diese Zielgruppe gibt es 35 Millionen Euro. Damit könnten dreimal so viele Anlagen wie 2009 gefördert werden, freut sich Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Dabei wollen die Österreicher innovative Ideen besonders belohnen. Wer sich für eine gebäudeintegrierte Fotovoltaikanlage entscheidet, kann deshalb mit höheren Fördersätzen als für eine klassische Aufdach-Anlage rechnen. „Die Spezialisierung österreichischer Unternehmen auf gebäudeintegrierte Fotovoltaik gilt als die Zukunftshoffnung auf dem internationalen Markt", argumentiert Höbarth.

Das Einreichverfahren ist nun zweistufig. Die Einreichtage sind nach Bundesländern gestaffelt. Die Antragstellung erfolgt nach dem Prinzip "wer zuerst kommt malt zuerst. Um ein gerechtes Verfahren zu ermöglichen, können Anträge nur online gestellt werden. Antragsteller müssen ein verbindliches Angebot nachweisen, es ist eine der Fördervoraussetzungen. 117pgl

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