Fotovoltaik-Studie sieht technischen Durchbruch

Neue Organische Solarzellen haben höheren Wirkungsgrad

Die Organische Fotovoltaik steht in vielen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch. Das ist das wichtigste Ergebnis der unter dem Namen „Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV“ veröffentlichten Studie. Sie wurde von Greentech Media und dem Prometheus Institute herausgegeben und beleuchtet die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der organischen Fotovoltaik. Sowohl Farbstoff-Solarzellen  als auch Kunststoff-basierte Zellen seien marktreif. Sie könnten in den kommenden Jahren Silizium-basierte Zellen ersetzen. Zentrale Einsatzgebiete sind Baustoffe, Unterhaltungselektronik und Textilien.

Wirkungsgrad und Lebensdauer konnten schrittweise erhöht werden. Greentech Media geht von schnellen Fortschritten bei der Weiterentwicklung aus. So sollen Kunststoff-Solarzellen bis 2020 einen Wirkungsgrad von zehn Prozent, Farbstoff-Solarzellen sogar einen Wirkungsgrad bis zu 30 Prozent in zehn Jahren haben.

Die neuen Technologien sollen sich besonders für den Einsatz in Baustoffen, in der Fahrzeug- und Flugzeugindustrie und in der Unterhaltungselektronik eignen. Die Integration von hauchdünnen, organischen Solarzellen in Gebäudteilen, zum Beispiel in Glasfassaden oder Ziegeln, soll in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen. So könnten Solardächer, -fenster, -fassaden oder -ziegel herkömmliche Materialien beim Bau ablösen. jm

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