Nach der Grid Parity rückt die Green Parity in den Fokus

Linde will CO2-Bilanz der Solarproduktion verbessern

Der Gashersteller Linde setzt sich dafür ein, die CO2-Bilanz bei der Produktion von Fotovoltaik-Modulen zu verbessern.

Der Gashersteller Linde setzt sich dafür ein, die CO2-Bilanz bei der Produktion von Fotovoltaik-Modulen zu verbessern, indem Fluor statt Stickstofftrifluorid bei der Reinigung der Prozesskammern in der Produktion von Dünnschicht-Modulen eingesetzt wird.

Nach Angaben des National Renewable Energy Laboratory (NREL, USA) amortisieren sich sowohl Zellen aus kristallinem Silizium als auch Dünnschicht-Silizium-Module mit Blick auf die CO2-äquivalenten Emissionen innerhalb von etwa drei bis vier Jahren. Das ehrgeizige Ziel für Dünnschichtmodule beträgt ein Jahr.

Linde hat nach eigenen Angaben die gesamte Produktion und Beschaffungskette für Dünnschichtmodule aus der Materialperspektive überprüft und herausgefunden, dass sich die CO2-Bilanz durch den Einsatz von Fluor (F2) reduzieren lässt. Das bislang eingesetzte Stickstofftrifluorid (NF3) sei für die globale Erwärmung 17.200-mal so gefährlich wie CO2, sagt Linde. Das Unternehmen bietet Solarfirmen Technologien für die Fluor-Erzeugung vor Ort an. pgl

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