2 bis 6 Quadratmeter reichen für ein Einfamilienhaus

Kuschow: Viele Solarthermieanlagen sind überdimensioniert

Sonnenkollektor unterstützt die Warmwasserbereitung. Bild: Bomatherm.

Überdimensionierte Solarthermie-Anlagen auf Einfamilienhäusern ärgern EnBauSa-Blogger Arno Kuschow. 2 bis 6 Quadratmeter an Kollektoren seien genug, sagt er.

EnBauSa.de-Blogger Arno Kuschow warnt in seinem neuen Blog-Beitrag davor, zu große und dann unrentable solarthermische Anlagen auf Einfamilienhäusern zu installieren. Solarthermische Anlagen gehörten zwar mittlerweile zum täglichen Bild, "bei den Größen der installierten Anlagen frage ich mich allerdings des Öfteren, ob da ein Fachplaner dabei war oder ein guter Verkäufer möglichst viele Kollektoren in den Vertrag hineingeschrieben hat", spitzt Kuschow zu.

Sein Argument: Im Sommer lasse sich das Brauchwasser auch mit weniger Fläche erzielen, und im Winter komme sowieso kaum bis wenig Leistung aus den Kollektoren. "Auch ganz viele Kollektoren multipliziert mit Null bleibt Null", so Kuschow. Er hält eine Beschränkung der Solarthermieflächen auf eine Fläche zwischen 2 und 6 Quadratmetern für Einfamilienhäuser sinnvoll. pgl

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