Bis 2017 gibt es in Moosburg Finanzspritze für Solarthermie

Kommune nimmt Sonnenhäuser in Bauleitplan auf

Ein Sonnenhaus steht schon in Moosburg, weitere sollen folgen. © Sonnenhaus Institut

Moosburg hat den Bau von Sonnenhäusern in den Bauleitplan aufgenommen. Außerdem gibt es Zuschüsse von Kommune und Herstellern.

Die bayerische Stadt Moosburg treibt den Bau von solarthermischen Anlagen mit einem speziellen Förderprogramm voran. Außerdem wurden in alle vier Varianten eines Bebauungsplans für das Neubaugebiet Amperauen Sonnenhäuser aufgenommen. "Das freut uns besonders, weil es zeigt, dass die Stadt das Potenzial von Sonnenhäusern für den Solarthermie-Zubau und den Klimaschutz erkannt hat", sagt Georg Dasch, Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts.

Das "Moosburger Förderprogramm für Solarwärme" ist eine Maßnahme im Rahmen des Moosburger Klimaschutzkonzeptes. Die Stadt zahlt bis zum 31. Dezember 2017 einen Zuschuss von 20 Euro für jeden angefangenen Quadratmeter Kollektorfläche. Darüber hinaus schließt die Stadt "Solar-Partnerschaften" mit Herstellern, die einen weiteren Zuschuss von 20 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche leisten, sofern die verbauten Kollektoren aus ihrem Hause stammen.

Die Moosburger Förderung kann mit dem Marktanreizprogramm (BAFA-Förderung) kombiniert werden, das einen Zuschuss von bis zu 300 Euro je Quadratmeter bei der Sanierung und bis zu 225 Euro beim Neubau pro Quadratmeter Kollektorfläche vorsieht. Auch die 20 Prozent Unterstützung aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) können genutzt werden. "Für die Bürgerinnen und Bürger im Gemeindegebiet Moosburg ist es eine einmalige Chance, eine Solarheizung günstig zu bekommen oder ihre bestehende zu hervorragenden Konditionen zu erweitern und so langfristig niedrige Heizkosten zu haben und die Umwelt zu schützen", betont Bernd Kerscher, Mitglied im Vorstand des Sonnenhaus-Instituts. Quelle: Sonnenhaus Institut / pgl

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